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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 04:07 Uhr

diverse projekte : Viel zu tun im Straßenbau

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Viele 100 000 Euro investiert Itzehoe im kommenden Jahr in seine Straßen. Schauplätze sind unter anderem der Kremper Weg und Alsen.

von
erstellt am 27.Dez.2013 | 17:05 Uhr

Auf einer Strecke von 650 Metern wird der Kremper Weg im Jahr 2014 zur Großbaustelle. Es ist längst nicht das einzige Vorhaben – aber das größte.

Für den zweiten Bauabschnitt im Kremper Weg zwischen Nordoer Straße und dem Waldweg der Gemeinde Breitenburg hat die Stadtentwässerung 800 000 Euro und das ganze Kalenderjahr eingeplant. Der Regenwasserkanal muss erneuert werden: „Er ist in einem Zustand, der nicht mehr haltbar ist“, sagt Bodo Schmedtje (Foto), Leiter der städtischen Tiefbauabteilung. Diese arbeitet eng mit der Stadtentwässerung zusammen, denn gleichzeitig wird der Kremper Weg in diesem Bereich voll ausgebaut. Teils gebe es dort nur eine sechs Zentimeter dicke Asphaltschicht, erläutert Schmedtje. Da sei es nur sinnvoll, die Arbeiten der Stadtentwässerung zu nutzen, um der Straße einen vernünftigen Aufbau zu verpassen. Die Gehwege sind nicht betroffen, die seien in Ordnung. 380 000 Euro hat die Stadt für ihren Teil des Projektes eingeplant, das unter der Regie des Eigenbetriebs läuft. Eine ebensolche Kooperation gibt es in Kasernen-, Schützen- und Moltkestraße, die nacheinander nach dem Gestaltungskonzept für das Sanierungsgebiet östlich der Hindenburgstraße angegangen werden. Schmedtje: „Das soll alles bis Ende Dezember 2014 fertig sein.“

Nach mehreren vergeblichen Anläufen landete die Adolf-Rohde-Straße auf der Liste der Investitionen, genauer: das marode Teilstück zwischen Minikreisel und Edendorfer Straße. Für 248 000 Euro soll es erneuert werden. Allerdings rutschte es gerade noch auf einem hinteren Platz der Prioritätenliste in die Vorhaben 2014 – und der Haushalt muss erst noch vom Kieler Innenministerium genehmigt werden. Wenn das Land die Kreditsumme kürze, könne durchaus die Adolf-Rohde-Straße als erstes wieder herausfallen, meint Schmedtje. Oder auch nicht, denn immerhin sei das Projekt seit Jahren geschoben worden. Ähnlich sei die Lage im Liethberg, doch dieses Vorhaben sei in das Jahr 2015 verlegt worden, weil die Stadtentwässerung noch an den Kanälen arbeiten müsse.

Auch auf Alsen soll investiert werden. 150 000 Euro sind eingeplant, um die Straße zum Bellerkrug jenseits der Eisenbahnunterführung zu verbreitern. Insbesondere solle sie an den Rand der städtischen Fläche an den Stördeich verlegt werden, erläutert Schmedtje. Damit würden Wegerechte von vier Anliegern verlagert, und dafür müsse eine vernünftige Straße hergestellt werden: „Was vorhanden ist, ist absolut abgängig.“ Schlecht ist auch der Zustand der Bundesstraße 77 vom Elbeblick bis zum Ortsausgang. Die weiter stadteinwärts schon erfolgte Deckensanierung steht auch dort an, doch noch sei offen, ob beim Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr dafür Mittel bereit stehen werden, so Schmedtje. Das kläre sich im April oder Mai.

Zudem wird an den Straßen der Tausch von Quecksilberdampf- gegen LED-Leuchten abgeschlossen. 700 000 Euro sind dafür eingeplant, rund 20 Prozent davon kommen, wie berichtet, vom Bund als Zuschuss. Für den Rest des Vorhabens, das viel Energie und damit auch Kosten einsparen wird, steht ein zinsgünstiges Darlehen bereit.

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