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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 13:53 Uhr

Viel zu mild – aber auch viel zu nass

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der November 2015 fiel in der Wilstermarsch mit einer mittleren Temperatur von acht Grad und einem Temperaturplus von 2,8 Grad deutlich zu mild aus. Von einem kleinen Dämpfer zu Monatsbeginn abgesehen, gelangte in den ersten beiden Dekaden durchweg sehr milde Luft zu uns. So lagen die Temperaturen meist bei Werten um 15 Grad. Am wärmsten wurde es mit 16,8 Grad am 7.  November. Das Wetter zeigte sich allerdings unter Tiefdruckeinfluss meist wechselhaft. Zwar kam an manchen Tagen auch zeitweise die Sonne zum Vorschein, oft bestimmten aber dichte Wolken den Himmel, und immer wieder gab es Regengüsse. Am 20. November wurde dabei mit 22,7 Litern pro Quadratmeter der höchste Tagesniederschlag gemessen. Erst zu Beginn des letzten Drittels setzte sich polare Kaltluft durch, und die Temperaturen gingen deutlich zurück. Am 22. November lag der Höchstwert tagsüber nur noch bei 3,8  Grad. In der Nacht zum 23. November sanken die Temperaturen auf den Tiefstwert des Monats von minus 2,7 Grad. In dieser Phase fielen auch ein paar Schneeflocken. Mit einer südwestlichen Strömung wurde allerdings zum Monatsende hin erneut mildere Luft herangeführt. Das Wetter blieb unbeständig bei zum Teil stürmischen Winden. Der November fiel nicht nur deutlich zu mild, sondern auch zu nass aus. Die über den Monat aufsummierte Niederschlagsmenge war mit 185,3 Litern pro Quadratmeter mehr als doppelt so hoch wie das langjährige Klimamittel der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonnenscheindauer blieb unter ihrem Sollwert.

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erstellt am 04.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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