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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 11:25 Uhr

Ausverkauftes Theater : Viel Musik in der Luft

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

15. Auflage des Festivals der Itzehoer Störschipper im Theater Itzehoe

Ein kleines Jubiläum feierte der Shantychor Itzehoer Störschipper mit seinem Konzert „Musik liegt in der Luft“. Es ging im ausverkauften Theater Itzehoe bereits zum 15. Mal über die Bühne.

Darüber freute sich besonders Gerd Biermacher, Vorsitzender des Chores. Er sei dankbar, seit 2015 den Japaner Masanori Hosaka als neuen Chorleiter zu haben. Als Reminiszenz an den verstorbenen früheren Dirigenten Livio Revent und sein Akkordeon-Orchester war das Akkordeon-Orchester Harmonia der Volkshochschule Tornesch eingeladen worden. Wie sich schnell herausstellte, hatte Biermacher damit einen Glücksgriff getan. Bereits zum dritten Mal dabei war der Popchor „Sing for fun“ aus Wilster. In der Leitung wechselten sich Claudia Lemm und Vorsitzende Maren Wißemborski ab. Von Beginn an dabei ist der Oelixdorfer Musikzug unter der Leitung von Thies Möller. „Es ist eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art“, lobte Bürgervorsteher Heinz Köhnke das Konzert.

„Wenn bei Sturm und Wetterlicht“ – schon beim Begrüßungslied der Störschipper sprang wieder der Funke auf das Publikum über. Mit einem Medley bekannter Seemannslieder und anderen Melodien von der Waterkant ging es weiter. Mit dem Colonel Bogey March, berühmt geworden durch den Film „Die Brücke am Kwai“, begann der Oelixdorfer Musikzug seinen Part. Es folgten Stücke aus Filmen und Musicals von Walt Disney. Für „Jack’s Rag“ übergab Thies Möller den Taktstock an Saskia Renz, die auch im zweiten Teil noch einmal auf das Dirigentenpult stieg. Das Tornescher Akkordeon-Orchester unter Leitung von Leonid Klimaschewski hatte unter anderem Melodien von Tom Jones und Elton John mitgebracht. „Sie sind für uns eine echte Bereicherung“, stellte Gerd Biermacher fest.

Wieder erntete der Popchor „Sing for fun“ mit Sängerinnen aus dem gesamten Kreis für seine flott vorgetragenen Lieder, teils auch auf Plattdeutsch und mit eigenen Texten, starken Beifall und immer wieder Gelächter. Schon in der Pause zeigte sich das Publikum begeistert. Aber der zweite Teil brachte noch eine Steigerung.

„Sing for fun“ brillierte unter anderem mit dem plattdeutschen und für den Damenchor umgeschriebenen Hans-Albers-Stück „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins.“ Als Zugabe erklang „Kann denn Bügeln (Liebe) Sünde sein?“. Das Akkordeon-Orchester unterhielt mit Stücken vom Santiano-Medley bis zur abschließenden Classical Nonsense Parade. Auch der Oelixdorfer Musikzug hielt noch einige Besonderheiten bereit, von den Beatles über Ernst Mosch bis zu den Comedian Harmonists im Miniformat.

„Mit Volldampf voraus“ kamen die Störschipper noch einmal auf die Bühne. Die gelben Rosen, die die Matrosen auf Jamaika abends ihren Mädchen schenken, erhielten auch die Damen im Saal. Das Gorch-Fock-Lied als Zugabe erinnerte an den teuren Umbau des Segelschulschiffs der Bundesmarine.

Im großen Finale mit allen Chören, Musikern und den „Nordseewellen“ waren auch die Zuschauer zum Mitsingen eingeladen. Zum Abschluss lud Gerd Biermacher ein zum nächsten Konzert „Musik liegt in der Luft“, das für den 10. Februar 2018 geplant ist.

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