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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 00:38 Uhr

Viel mehr Spaß in den Ferien

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Betreuungsangebote sollen deutlich wachsen

von
erstellt am 30.Sep.2014 | 05:00 Uhr

70 Kinder sollten ursprünglich in den Sommerferien das ItzeCoolCamp im Schwimmzentrum besuchen. Dann wurde aufgestockt auf 90. Doch auch das reichte nicht: „Wir hätten 130, 140 unterbringen können. Die Nachfrage war enorm“, sagt Carsten Roeder vom Kinder- und Jugendbüro. Darauf wird reagiert: In den Sommerferien 2015 wird das Camp deutlich ausgeweitet. Das bringt aber einige Veränderungen mit sich, inklusive höherer Preise.

Bis zu 130 Kinder sollen in den ersten drei Ferienwochen teilnehmen können, das ist eine Woche länger als bisher. Maximal zwei Wochen können gebucht werden. „Spätestens jetzt hat es nichts mehr mit Jugendarbeit zu tun, sondern es ist Betreuung“, sagt Roeder. Eine Voraussetzung sei, dass genug ehrenamtliche Helfer gefunden würden, doch das habe bisher auch geklappt. In jedem Fall funktioniere diese Ausweitung nur, wenn das Geld dafür vorhanden sei. Deshalb steigt der Teilnahmebeitrag von 45 auf 65 Euro pro Kind und Woche, reduziert beträgt er 25 Euro.

Die Hoffnung sei, mit dem vergrößerten ItzeCoolCamp alle Kinder versorgen zu können, sagt Roeder. Wenn nicht, greifen Prioritäten: Zunächst sind Grundschulkinder an der Reihe, deren Eltern wegen ihrer Berufstätigkeit auf eine Ferienbetreuung angewiesen sind. In zweiter Reihe stehen Grundschulkinder, deren Eltern die Betreuung nicht dringend benötigen, sowie Kinder von weiterführenden Schulen. Danach kommen die Kinder, die nicht in Itzehoe wohnen. Die Angaben werden bei der Anmeldung abgefragt: „Wir vertrauen auf die Ehrlichkeit der Leute“, sagt Roeder. Die Anmeldungen laufen künftig in einem Zeitraum, damit nicht mehr nur die Schnellsten zum Zuge kommen.

Die Politik muss die neue Linie noch bestätigen, die aber wegen der höheren Beiträge nicht mehr koste als vorher. Das ItzeCoolCamp soll sich selbst decken, das macht wieder Mittel frei für andere Angebote: „Wir hatten personell wie auch finanziell nichts mehr übrig für ein anderes Ferienprogramm“, sagt Roeder. Jetzt könne das ursprünglich dafür vorgesehene Geld wieder für diesen ursprünglichen Auftrag verwendet werden. Das Team der städtischen Jugendarbeit will das Angebot mit freiwilligen Helfern auf die Beine stellen, „ein Ferienspaß vor allem für Kinder, die aufgrund ihres Alters oder vorhandener Zeit der Eltern keine Betreuung, aber dennoch ein attraktives Programm benötigen“. Dabei gehe es gerade auch um Kinder, deren Eltern aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Urlaub fahren könnten. Zur wieder vorgesehenen Ferienfreizeit in St. Peter sollen „vielfältige Angebote vor Ort“ kommen. Die Planung läuft unter kräftiger Mithilfe des Junior-
Jugendparlaments.

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