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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 22:27 Uhr

Bürgerpreis : Viel für die Mitbürger getan

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Bürgerpreis des CDU-Bezirksverbands St. Michaelisdonn geht an Volker Schladetsch aus Averlak.

shz.de von
erstellt am 15.Jan.2014 | 17:11 Uhr

Die Bürgerpreisverleihung ist immer der Höhepunkt auf dem Neujahrsempfang des CDU-Bezirksverbands Eddelak-St.Michaelisdonn. Zum Einzugsgebiet zählen dabei auch Dingen und Averlak. Daher lud der Bezirksverbandsvorsitzende, Holger Jürgens, in diesem Jahr nach Averlak ein – und war erfreut, den neuen CDU-Kreisvorsitzenden Volker Nielsen begrüßen zu dürfen. Für den St. Michler Bürgermeister war es der erste offizielle Termin als Kreischef der Union.

Die Laudatio zur Bürgerpreisvergabe hielt allerdings der ortsansässige Bürgermeister Heino Roßmann, nicht zuletzt weil auch der zu Ehrende aus der Kanalgemeinde stammt.

„Wer sind die Menschen, die bereit sind ihre Zeit in den Dienst des Nächsten zu stellen und was treibt sie dazu?“, fragte Roßmann was die Menschen bewegt. „Interesse an der Sache, Ideen zum Umsetzen, sich berufen fühlen und ein bisschen verrückt sein“, beantwortete der Christdemokrat sich selbst. Der zu Ehrende zeichnet sich laut Heino Roßmann durch Kompetenz, Zielstrebigkeit, Flexibilität und Integrität aus. „Er hat die Stolpersteine, die ihm in den Weg gelegt wurden, durch gutes Schuhwerk überwunden.“ Noch bevor Averlaks Bürgermeister auf den Lebensweg des Geehrten einging, war für alle Anwesenden klar, dass es sich nur um Volker Schladetsch handeln konnte.

Der 62-Jährige stammt aus Eddelak, ihn verschlug es 1973 nach Averlak, da er dort für seine Familie ein Haus baute. Fünf Jahre später trat er in die Feuerwehr ein und war von 1989 bis 2007 deren Wehrführer, davor vier Jahre Stellvertreter. 1995 übernahm Schladetsch den Vorsitz des Sozialverbands, den er heute noch führt. Unter seinem Vorsitz wuchs die Mitgliederzahl von 36 auf rund 360 an. 1982 trat er in die CDU ein und war von 1990 bis 2003 Gemeindevertreter, pausierte bis 2008 in der Funktion, um sich dann wieder in den Gemeinderat wählen zu lassen. „Zielstrebig begleitete er die Baumaßnahmen im Ort, ob Kindergarten, Erweiterung des Feuerwehrhauses oder kürzlich die Begegnungsstätte, aber auch die Sanierung von Straßen, Wegen und Bürgersteigen“, zählte Roßmann auf. „Er hat sehr viel für seine Mitbürger getan.“ Heino Roßmann verschwieg aber auch nicht, dass so viele ehrenamtliche Tätigkeiten nicht ohne die Unterstützung der Ehefrau Gitta möglich sein. Dem pflichtete Volker Schladetsch bei und sagte: „Wenn ich etwas mache, dann ganz – oder gar nicht.“ Mit viel Applaus wurde die Ehrung begleitet.

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