Viel Arbeit – zu wenig Zeit

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10. April 2017, 16:18 Uhr

  Sie soll sich um frauenspezifische und inklusionsspezifische Belange kümmern, Verwaltungsvorlagen auf ihre Auswirkungen für Frauen prüfen, an der Verbesserung der Situation von Frauen mitarbeiten, Sprechstunden anbieten sowie mit gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen, Betrieben und Behörden zusammenarbeiten – und das alles in zehn Wochenstunden. Die neue hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte ist nicht zu beneiden. Die Stadtpolitiker haben ihr zwar umfangreiche Aufgaben aufgebürdet, bei der Wochenarbeitszeit jedoch geknausert. Sich in zehn Stunden um all diese Fragen zu kümmern, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten für die Stadtpolitiker: Entweder die Stundenzahl erhöhen oder ehrlicherweise gleich sagen, dass einem die Gleichstellungsarbeit egal ist.

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