zur Navigation springen

Ehrung im ETSV Fortuna : Viel Applaus für Susi Henning

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Sportverein ETSV Fortuna ehrt langjährige Betreiberin des Vereinsheims. Vorstand sucht zweiten hauptamtlichen Sportlehrer.

von
erstellt am 22.Apr.2015 | 12:00 Uhr

Sie war bei fast jeder Sportabzeichen-Verleihung dabei und hatte viel mit den Sitzungen des Vorstandes zu tun. Sie hat sehr viel für den Verein getan und war wichtig, obwohl sie nie eine Medaille gewonnen hat. Thomas Gründel, Vorsitzender des ETSV Fortuna Glückstadt, machte es auf der Hauptversammlung des Sportvereins spannend, bevor er bekannt gab, wer in diesem Jahr die Auszeichnung „Fortunatin des Jahres“ bekam. Geehrt wurde Susanne „Susi“ Henning, die langjährige Betreiberin des Vereinsheims am Molenkiekergang. Henning, die vor kurzem aus gesundheitlichen Gründen ihre Arbeit für die ETSV-Mitglieder aufgab, zeigte sich gerührt von den herzlichen Worten und dem anhaltenden Applaus der ETSV-Mitglieder. „Ich hätte auch gern ein paar Worte gesagt, aber dann hätte ich heulen müssen“, verriet sie nach der Versammlung.

Hennings alte Wirkungsstätte war gleich mehrfach Thema der Versammlung. Der neue Betreiber Manfred Neumann stellte sich vor. Er sprach von einem „schweren Erbe“, dass er aber mit Elan antreten wolle. Neumann wird sich als angestellter Platzwart und „Mädchen für alles“ auch um die Sportanlage kümmern und die Wohnung im Vereinsheim beziehen.


Zweiter Sportlehrer wird gesucht


Thomas Gründel ging in seiner Jahresbilanz auf die weitgehend abgeschlossenen Sanierungsarbeiten am Gebäude und die geplanten Arbeiten an den Sportanlagen ein. Insgesamt zeigte er sich in der Rückschau auf sein erstes Jahr als Vorsitzender selbstkritisch: „Als Vorstand haben wir anfangs viel geredet, aber wenig beschickt.“ Das sei aber notwendig gewesen, da einige Ämter neu besetzt worden waren und man sich erst einarbeiten musste, um einen Überblick zu bekommen. Dies sei nun aber abgeschlossen. „Wir wissen jetzt, wo wir stehen und das Tagesgeschäft läuft“, so Gründel, der ankündigte in 2015 mehr konzeptionell für die Zukunft des Vereins zu arbeiten.

Dazu gehört auch die Suche nach einem zweiten hauptamtlichen Sportlehrer. Anfang 2015 gab es bereits einen Anlauf. Die neueingestellte Trainerin verließ den Verein aber bereits nach wenigen Wochen wieder. „Wir haben uns bemüht alles zu tun, damit sie im Vorfeld weiß, was auf sie zukommt und damit sie sich nach ihrem Start schnell wohlfühlt“, sagte Gründel. Das sei aber nicht gelungen. Die Mitarbeiterin habe andere Vorstellungen von der Tätigkeit gehabt und „wohl auch nicht wirklich zum Verein gepasst“. Trotz dieses Rückschlages wollen Gründel und seine Vorstandskollegen erneut nach einer zweiten hauptamtlichen Kraft suchen. „Das ist einfach etwas anderes als mit Honorarkräften zu arbeiten. Unser Verein braucht einen zweiten Sportlehrer“, sagte Gründel, der in diesem Zusammenhang die Arbeit von Sportlehrer Harald Kolbow besonders lobend hervorhob.


Finanzierung der Sporthalle wird ab 2016 schwieriger


Finanziell steht der Verein gut da. Im abgelaufenen Jahr konnte ein Überschuss von rund 12  000 Euro erwirtschaftet werden, wie Kassenwart Peter Krieger berichtete. Krieger, der von den Kassenprüfern bescheinigt bekam, dass es „eine Ehre gewesen sei, seine Kasse zu prüfen“, wies aber ebenso wie Gründel darauf hin, dass dieses Geld auch dringend gebraucht werde. Insgesamt gebe es durchaus einen gewissen „Investitionsstau“. An der Sporthalle des ETSV auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne würden bereits in diesem Jahr kleinere Sanierungsarbeiten nötig. Da die Elbschule die Halle voraussichtlich ab 2016 wegen sinkender Schülerzahlen nicht mehr mitnutzen werde und der Schulverband sich dann auch nicht mehr an den Unterhaltskosten beteiligen wird, sei es notwendig Rücklagen aufzubauen. Trotzdem beschlossen die Mitglieder, künftig bei Eintritten auf die Aufnahmegebühr von bisher sechs Euro zu verzichten. „Das bewegt hoffentlich noch den einen oder anderen mehr zum Eintritt“, sagte Gründel. Aktuell zählt der Verein rund 1750 Mitglieder.

>Wahlen: Zweiter Vorsitzender: Heinz Grobys; Beisitzer: Oliver Puls; Zweite Schriftführerin: Elke Woicichowski; Zweiter Jugendwart (Bestätigung): Peter Engelbrecht; Zweiter Kassenprüfer: Wolfgang Engemann; Ältestenrat: Hans-Dierk Meyer, Werner Diekwisch und Claus Leinemann.

Ehrungen: 25 Jahre Mitgliedschaft: Uwe Gentner (Turnen); 30 Jahre Mitgliedschaft: Robert Grafmüller (Fußball); Monika Werth (Turnen); Reimer Möller (Badminton); Horst Kreienhop (Tischtennis); Martin Meiners (Handball); Christian Norkus (Turnen); Lars Thode (Tischtennis); 35 Jahre Mitgliedschaft: Dagmar Strangmann (Turnen); Uwe Mertens (Volleyball); Herma Mertens (Volleyball); Hilde Schramm (Volleyball); 40 Jahre Mitgliedschaft: Sabine Glockow (Turnen); 45 Jahre Mitgliedschaft: Gerd Mohr (Tischtennis); Elke Weigold (Turnen); 50 Jahre Mitgliedschaft: Peter Tippelt (Fußball); 60 Jahre Mitgliedschaft: Uwe Thomsen (Fußball); 65 Jahre Mitgliedschaft: Elsbeth Krüger (Turnen); Gerhard Köchel (Tischtennis); 80 Jahre Mitgliedschaft: Hans Romeyke (Turnen); Fortunatin des Jahres 2014: Susanne Henning; Silberne Ehrennadel: Kristiane Wolter (Fußball).

 

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen