Volkshochschule Glückstadt : VHS-Tänzer müssen umziehen

KursleiterinEva Monarcha (vorn) muss mit ihrer VHS-Line-Dance-Gruppe vom „Tivoli“ in den „Weißen Bären“ umziehen.
KursleiterinEva Monarcha (vorn) muss mit ihrer VHS-Line-Dance-Gruppe vom „Tivoli“ in den „Weißen Bären“ umziehen.

Das „Tivoli“ steht ab Ende März nicht mehr für Kurse zur Verfügung. Line-Dancer finden eine neue Heimat im „Weißen Bären“.

shz.de von
20. Januar 2018, 08:09 Uhr

Jahrzehntelang gehörte das Ballhaus „Tivoli“ zu Glückstadt wie Hafen und Matjes. Doch Ende März wird das Traditionshaus seine Pforten schließen – sehr zum Leidwesen der örtlichen Volkshochschule (VHS). „Im Tivoli finden unsere Tanzkurse statt“, sagt Geschäftsstellen-Leiterin Gesa Borwieck. Kaum hatte sie von der bevorstehenden Schließung erfahren, machte sie sich auf die Suche nach einem Ausweichquartier.

„Es war gar nicht so einfach, eine neue Bleibe zu finden“, verrät Borwieck. Es gebe zwar noch etliche größere Säle und Räume in Glückstadt, „doch entweder ist der Boden fürs Tanzen ungeeignet, oder wir müssten für die Kurse extra jedes Mal erst Stühle und Tische beiseite räumen“. So gestaltete sich die Suche schwierig – und eine Dauerlösung ist noch immer nicht gefunden.

Immerhin: Ein neues Quartier für die VHS-Tänzer gibt es inzwischen. Wenn auch nur übergangsmäßig. Nicht in Glückstadt, sondern kurz vor der Stadtgrenze im „Weißen Bären“. „Dort können wir mindestens bis zu den Sommerferien bleiben“, sagt Borwieck. Generell sei die wichtigste Nachricht, dass die Tanzkurse ohne Unterbrechung weiterlaufen würden. „Das ist damit gesichert.“

Die VHS-Geschäftsstellen-Leiterin hat nach eigener Aussage „zig Anrufe gehabt, als bekannt wurde, dass das Tivoli schließt“. Als Dauerlösung wünscht sie sich einen passenden Raum in Glückstadt. „Das Tivoli-Aus trifft ja nicht nur uns“, könnte sich Borwieck auch ein entsprechendes Neubauprojekt in der Elbestadt vorstellen. In Zeiten, in denen es immer weniger große Säle gebe, „wäre der Bedarf sicherlich vorhanden“. Doch vor allem ist sie froh, „dass wir für unsere Tänzer erstmal eine Lösung gefunden haben“.

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