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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 00:19 Uhr

VfL startet in zweite Erstligasaison

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

1. Faustball-Bundesliga Nord: Zum Auftakt in der Halle Heimspieltag in Kellinghusen

Es geht wieder los. Am Sonntag startet die erste Frauenmannschaft des VfL Kellinghusen in die Faustball-Hallensaison. Nachdem die Störstädterinnen im vergangenen Spieljahr noch als Aufsteiger für Furore in der 1. Bundesliga Nord gesorgt hatten, muss sich die junge Mannschaft nun in ihrer zweiten Hallenspielzeit in der höchsten Klasse etablieren. Mit dem MTSV Selsingen kommt gleich ein Hochkaräter an die Danziger Straße. Außerdem geht es gegen das bereits bundesligaerfahrene Aufsteigerteam vom TV Voerde. Spielbeginn ist um 11 Uhr.

In der vergangenen Saison hatten Jacqueline Böhmker, Laura Schneider, Lisa Maas, Nadja Zühlke, Helen Gloy und Anika Bruhn in der Endabrechnung Tabellenrang vier belegt. Diesen wollen sie im Vergleich mit den den besten Bundesligamannschaften des Nordens gern verteidigen. Das wird allerdings nicht leicht, denn neben den drei Topfavoriten auf die DM-Teilnahme Selsingen, Ahlhorn und Schneverdingen ist auch der SV Moslesfehn sehr stark einzuschätzen. Aber auch die SG Stern Kaulsdorf möchte in der oberen Tabellenhälfte mitmischen, hat man sich doch mit Diana Hürst vom Güstrower SC im Angriff verstärkt. Dazu kommen die Aufsteiger aus Brettorf und Voerde, die beide bereits Erstligaerfahrung haben und auf keinen Fall zu unterschätzen sind. Gerade der TV Brettorf hat mit seinen jungen Spielerinnen viel Potenzial. Komplettiert wird das Feld von den Holsteiner Frauen aus Schülp, die vor zwei Jahren zusammen mit dem VfL aufgestiegen sind.

Das junge Team um Mannschaftsführerin Anika Bruhn möchte sich weiter in der Bundesliga etablieren. Nachdem es auch in der Feldsaison mit dem Aufstieg geklappt hat, spielen die Kellinghusenerinnen nun komplett erstklassig. Die zweite Saison in der Halle dürfte schwieriger werden als die erste, ist Anika Bruhn sicher: „Die Mannschaften kennen uns jetzt und niemand wird uns mehr unterschätzen.“ Trainer Uwe Voss würde gerne das Ergebnis des letzten Jahres bestätigen, warnt aber auch vor zu viel Euphorie: „Der vierte Platz war auch für uns selbst überraschend. Es wäre schön, wieder mit einem positiven Punktestand abzuschließen. Die Liga ist jedoch sehr ausgeglichen, so dass dies nicht einfach wird.“

Die Vorbereitung war sehr kurz und es fehlte noch ein wenig die Konstanz und Ruhe im Spiel des VfL, auch wenn gegen die Bundesligateams aus Schneverdingen und Moslesfehn schon gewonnen wurde. Die Störstädterinnen brennen vor dem Auftakt gegen den Titelfavoriten aus Selsingen und Aufsteiger Voerde vor Ehrgeiz. „Wir freuen uns riesig auf die Spiele und werden alles geben. Wir wissen um die Stärke der Liga, aber auch um unsere eigene“, ist Anika Bruhn optimistisch.

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erstellt am 30.Okt.2014 | 09:47 Uhr

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