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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 13:37 Uhr

Infrastruktur : Veto gegen Vollsperrung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Stahlbauunternehmen Butzkies hatte Schäden in Millionenhöhe befürchtet – und sein Veto gegen eine Vollsperrung der Umgehungsstraße in Krempe eingelegt.

Eigentlich hätte die Sanierung der Kremper Umgehungsstraße schon am Dienstag starten sollen. Die meisten Schilder für die angedachten Umleitungen standen bereits, wurden aber kurzfristig wieder beseitigt, weil das Stahlbauunternehmen Butzkies Einspruch gegen die Baupläne erhoben hat. Nach Auskunft des Amtes soll mit der Erneuerung der Straßendecke nun voraussichtlich am Montag, 24. April, begonnen werden.

„Wir werden mit sehr großen Fahrzeugen beliefert, und die wären nach den bisherigen Plänen einfach nicht aus dem Ort herausgekommen“, erklärt Butzkies geschäftsführender Gesellschafter Kay Butzkies-Schiemann das Veto seines Unternehmens. Die Umgehungsstraße sei die einzige Möglichkeit, den Stammsitz der Firma in der Neuenbrooker Straße zu erreichen. Eine Ausweichmöglichkeit gebe es nicht, da die Kreuzung von der Neuenbrooker Straße zur Breiten Straße für die großen Lkw zu eng sei.

Eigentlich war geplant, die Umgehungsstraße bis zum 2. Juni von der Eisenbahnbrücke bis hin zur Einmündung der L 119 auf die Strecke Neuenbrook-Steinburg komplett zu sperren. „Nun soll es drei einzelne Bauabschnitte geben“, kündigt Butzkies-Schiemann an, der für sein Stahlbau-Unternehmen durch eine Vollsperrung „Schäden in Millionenhöhe“ befürchtet hatte. Gerade jetzt arbeite man an einem Großprojekt für Audi, das just-in-time erledigt werden müsse und etwa 60  000 Einzelteile umfasse. Jede Verzögerung würde Butzkies bares Geld kosten. Durch die Aufteilung in drei Abschnitte bleibe sein Unternehmen während der kompletten Bauphase auch für große Lkw erreichbar.

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