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Norddeutsche Rundschau

16. August 2017 | 23:51 Uhr

Herbst-Problem : Verzicht auf Laub-Container

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein alljährlicher Streit ist beendet: Anwohner in Burg entsorgen ihre Blätter nun selbst.

Ein Herbst-Problem, das die Nerven der Gemeindevertreter jahrelang strapazierte, ist vom Tisch. Das Thema Laubbeseitigung ist erledigt, der von der Gemeinde Burg alljährlich mit 6000 Euro an Containeraufstell- und Abfahrgebühren bezahlte Laubabtransport ist jetzt jedermanns privates Problem.

Nun müssen auch die besonders vom Laub geplagten Anwohner von Bahnhofstraße und Lindenstraße selbst für die Entsorgung der Blätter sorgen, so wie es etwa die Anlieger der Buchholzer Straße seit jeher müssen.

Seit Jahren schon war man sich unter den Gemeindevertretern weitestgehend einig, dass Burg sich in Zeiten klammer Kassen den Luxus von Laubcontainern nicht mehr leisten kann. Zudem wurde mit schöner Regelmäßigkeit alle Jahre wieder darüber gestritten, wer nutzungsberechtigt sei für die aufgestellten Container. Dürfen alle Burger ihr Laub in die Container entsorgen oder nur die Anrainer von von Bahnhofstraße, Lindenstraße, großer Bergstraße, Hinter der hohen Burg, Erwin-Behn-Straße und großer Bergstraße? Und: Welches Laub darf in den Container? Alle von den Bäumen aufs Grundstück fallenden Blätter oder nur die von Straße und Gehweg gefegten Blätter. Daraus ergaben sich absurde Fragestellungen wie: Wie unterscheidet man ein Blatt aus dem Garten von einem von der Straße? Über diese Frage sinnierte man schon zu Zeiten von Bürgermeister Helmut Ohlsen nach.

In den vergangenen Jahren kündigten die Gemeindevertreter mit schöner Regelmäßigkeit das Ende der Laub-Container an, nur um unter dem Eindruck wütender Bürger kurz vorm Herbst einen Salto rückwärts zu üben. BurgAktiv Chef Walter Arriens fiel nun die Aufgabe zu als Vorsitzender von Bau-, Wege- und Werkausschuss Härte zu zeigen: Die Container fallen weg.



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erstellt am 15.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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