Verpuffung im Reifenlager

Unter Atemschutz machten sich die Feuerwehr auf den Weg ins Gebäude. Foto: Kolz
Unter Atemschutz machten sich die Feuerwehr auf den Weg ins Gebäude. Foto: Kolz

Gemeinsame Löschübung der Feuerwehren Beidenfleth und Wewelsfleth im Autohaus Brockmann

shz.de von
08. Mai 2013, 03:59 Uhr

Beidenfleth | Einmal jährlich proben die Feuerwehren Beidenfleth und Wewelsfleth gemeinsam den Ernstfall. Der Beidenflether Wehrführer Klaus Voß hatte mit seinem Vorstand das Autohaus Brockmann als Einsatz-Objekt ausgesucht. Vorgabe war eine Verpuffung im Reifenlager der Autowerkstatt.

Von der zuerst eingetroffenen Beidenflether Wehr ging der erste Trupp Atemschutzträger in das verqualmte Gebäude. Wewelsfleth rückte mit zwei weiteren Trupps nach. Die Wewelsflether fuhren mit ihrem TLE einen Schnellangriff und schalteten ihre Tragkraftspritze des LF10 zwischen. "Die Schlauchleitung vom Brunnen zum Einsatzort wäre sonst zu lang geworden und hätte nicht ausreichend Druck gehabt", erläuterte Klaus Voß.

"Wir haben hier ein großes Gefahrenpotential im Betrieb", sagte Seniorchef Heinz Brockmann. In den Räumen lagern Gasflaschen, Acetylen und Reifen sowie Altöltanks im Erdboden.

Unter den Augen beider Bürgermeister, Peter Krey aus Beidenfleth und Ingo Karstens aus Wewelsfleth, arbeiteten die Wehren die Übung ordnungsgemäß und schnell ab. Bei der Manöverkritik gab es keine großen Beanstandungen.

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