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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 17:03 Uhr

Stammgäste : Verliebt in den Luftkurort

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Seit 30 Jahren Urlaub in Burg: Für Düsseldorfer Ehepaar gibt es nichts Schöneres. Die Gemeinde bedankt sich mit dem Burger Ehrenteller.

Ist es in der Kanalgemeinde wirklich so schön, das man hier 30 Mal Urlaub machen möchte? Maria und Hans-Joachim Wilde, beide 54, sagen Ja. Seit 1982 verbringt das Düsseldorfer Ehepaar seine Ferien im Luftkurort. ,,Und wir haben immer noch nicht alles gesehen“, betont Wilde, der Systemingenieur bei Henkel ist.

Auf Burg als Urlaubsort brachte das Ehepaar damals Wolfgang Schnaufer, Burger und 1982 Chef von Achim Wilde. Schnaufer gehört heute zu der Facebook-Gruppe, die seit gut zwei Jahren laufend interessante Bilder aus Burgs Vergangenheit und Gegenwart online stellt.

Eine besondere Verbundenheit besteht zur Familie Bossen. Bei Peter und Eike Bossen nehmen Wildes stets Quartier in Burg, schon als die Gastgeber noch den Ponyhof Tannenblick hatten. ,,Er hat immer gefragt: Hast du Arbeit für mich?“, erinnert sich Ferienwohnungs Vermieter Peter Bossen an jene Jahre in den 80er und 90er Jahren zurück, als die beiden Söhne von Wildes noch klein, der Ponyhof ein einziger großer Abenteuerspielplatz war. Heute kommt Ehepaar Wilde meist allein nach Burg, Die inzwischen 27 und 30 Jahre alten Söhne sind Burg schlicht entwachsen.

,,Die Natur, Familie Bossen, ein reichhaltiges Sightseeing Angebot, der Kanal“, antwortet Achim Wilde auf die Frage, was ihnen denn besonders gut an Burg gefalle. Zudem ist ihr Burger Quartier stets auch Ausgangspunkt für Tagesreisen durchs Land. ,,In einer Stunde ist man in fast jeder Stadt des Landes“, sagt Maria Wilde. Städtetouren nach Hamburg und Schleswig gehörten zum jüngsten Urlaub. Ein Besuch auf den Halligen nennt Achim Wilde als Beispiel für das, was noch fehlt im Besichtigungsprogramm der Düsseldorfer Familie.

Dass sie jetzt zum inzwischen 30. Mal in Burg urlaubten, war dem Ehepaar gar gar nicht bewusst. Peter Bossen hatte aber gewissenhaft mitgezählt. Burgs stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende des Touristik- und Kulturausschusses überreichte den Wildes am letzten Tag ihre Urlaubs nun den Burg-Teller und eine gute Flasche Sekt. ,,Es muss ein Andenken sein von der Gemeinde Burg. Wenn man hier so oft Urlaub gemacht hat, muss auch von Burg was von Herzen kommen“, sagte Elke Goehlke-Kollhorst, die zusammen mit der Vorsitzenden des Burger Fremdenverkehrsvereins, Helen Niesche, und Familie Bossen Burgs treueste Urlauber zu einem schönen Essen einlud.

,,Und, ist es jetzt genug mit dem Urlaub in Burg?“, lautete die letzte Frage an das Ehepaar aus dem Rheinland. ,,Wir kommen weiterhin immer wieder nach Burg, nächstes Jahr ist unser erstes Enkelkind dann dabei“, kündigte Achim Wilde an. Das wäre dann die dritte Generation in der Düsseldorfer Familie mit einem Faible für den Luftkurort am Nordostsee-Kanal.

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