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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 05:48 Uhr

Verlässlichere Schüler-Fahrt gefordert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 07.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Das Zukunftskonzept Daseinsvorsorge nahm beim sechsten Treffen des FrauenForums Wilstermarsch unter der Leitung der Gleichstellungsbeauftragten Anke Rohwedder einen breiten Raum ein. Angeregt diskutierten die Frauen insbesondere über die Schülerbetreuung und die Schülerbeförderung.

Gerade das Schulbusangebot im ländlichen Raum lässt zu wünschen übrig – besonders, wenn Schüler nach dem Nachmittagsunterricht nach Hause müssen. Wie schon mehrfach gerade aus dem Raum Ecklak und Landscheide beklagt, müssen am Nachmittag Eltern selbst dafür sorgen, dass ihre Kinder aus Wilster beziehungsweise St. Margarethen abgeholt werden müssen, da kein Bus mehr über Land fährt. Eine Problematik, die mit dem Zukunftskonzept, das zurzeit in Arbeitsgruppen erarbeitet wird, zu einer Lösung geführt werden müsse.


Ferienprogramm


Ein Thema auch in der Arbeitsgemeinschaft „Jugend, Kinderbetreuung, Sport und Freizeit“ sei die Nachmittagsbetreuung der Schüler. Besprochen wurde auch, dass die Grundschulzeiten über die Awo, die momentan die Früh- und Mittagsbetreuung übernimmt, auf 16 Uhr erweitert werden sollen. Die Nachmittagsangebote der Gemeinschaftsschule sollten bekannter gemacht werden, ehrenamtliche Mitwirkungsmöglichkeiten sollen beworben werden. Das Kita-Angebot wird als ausreichend angesehen.

Weiterer Themenkomplex: die Ferienangebote. Auf Initiative des Frauenforums gab es im vergangenen Jahr erstmals ein Betreuungsangebot für Grundschüler in den ersten zwei Sommerferienwochen. Darüber hatte Rohwedder schon im Vorfeld der Diskussion um die Daseinsvorsorge berichtet. Im vergangenen Jahr war die Resonanz überaus gut, in diesem Jahr nicht. Künftig soll die Kooperation mit anderen Anbietern verbessert werden. Überlegt wird auch, Ein-Tages-Veranstaltungen unterschiedlicher Akteure beziehungsweise Vereine zusammenzufassen sowie Angebote ebenfalls für die Herbst- und Frühjahrsferien zu schaffen.

Ihren Dank richtete Anke Rohwedder an den Regionalverein, der das Sommerferienprogramm Wilstermarsch finanziell unterstützt und die Mehrkosten getragen hat.

Neben Ferienprogramm und Zukunftskonzept in Wilster hat die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte in den zurückliegenden Monaten in verschiedenen Gremien auf Kreis- und Landesebene mitgewirkt und an Aktionen teilgenommen. Das nächste Treffen des FrauenForums, an dem alle interessierten Frauen aus Wilster und der Wilstermarsch teilnehmen können, ist am 30. Januar geplant. Das Forum hat sich zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk von und für Frauen in der Region zu schaffen. Besprochen wurden auch mögliche Veranstaltungen, so soll erneut am Weltfrauentag (8. März) einen DVD-Abend geben.


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