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Verkauf des Wrister Bahnhofsgebäudes aufgeschoben

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Wrist | Das Empfangsgebäude des Wrister Bahnhofs stand eigentlich zusammen mit weiteren Bahnhofsgebäuden in Schleswig-Holstein auf der Verkaufsliste der Deutschen Bahn. Doch der Verkauf muss verschoben werden - aufgrund der dort installierten Technik, für deren Unterbringung noch eine Lösung gefunden werden muss. Dies wird nach Angaben der Bahn jedoch noch einige Zeit dauern, da der Verkehr auf dieser hochfrequentierten Strecke, auf der unter anderem die Güterzüge von und nach Skandinavien fahren, nicht empfindlich gestört werden dürfe.

Der Wrister Bahnhof, wurde in der jetzigen Form am 2. Oktober 1907 wegen der stetig wachsenden Bedeutung dieser Bahnlinie zwischen der Hamburg und Kiel beziehungsweise Flensburg mit dem steigenden Personenaufkommen in Betrieb genommen. Hinzu kam die Querverbindung der alten Bahnlinie von Wrist nach Itzehoe über Kellinghusen und Hohenlockstedt (damals noch Lockstedter Lager) im Jahre 1899, so dass Wrist als Umsteigebahnhof und Aufenthalt zwischen den Zügen immer mehr an Bedeutung gewann. Bis 1976 beherbergte dieses Gebäude auch noch eine Bahnhofsgaststätte, die für viele Reisende "zwischen den Zügen" zu einem beliebten Treffpunkt wurde. Erst mit Einstellung des Eisenbahnverkehrs auf der Strecke von und nach Itzehoe verlor diese Gaststätte an Bedeutung, da als Ersatz ein stündlicher Busverkehr eingerichtet wurde, der auch die Stadt Kellinghusen sowie die Gemeinde Hohenlockstedt bedient.

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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