Verbandsvorsteher geht in den Ruhestand

Lutz Altenwerth.
Lutz Altenwerth.

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09. Dezember 2014, 17:52 Uhr

Lutz Altenwerth (Foto) geht in den Ruhestand. Der Verbandsvorsteher des Abwasserzweckverband Südholstein (AZV) und der Stadtentwässerung Glückstadt (SEG) geht zum Jahresende. Sein Nachfolger soll am Montag, 15. Dezember, in der Verbandsversammlung bekanntgegeben und gewählt werden. Tatsächlich ist der Name des neuen Chefs noch ein „großes Geheimnis“, sagen Mitarbeiter des AZV. Im September noch sah es so aus, als ob kein Nachfolger für Altenwerth gefunden wird. Die Stelle wurde ausgeschrieben.

Der 59-Jährige geht zwar beim Zweckverband Hetlingen zum Jahresende, den Glückstädtern bleibt er allerdings länger erhalten. Denn für die Stadtentwässerung Glückstadt gibt es ein eigenes Gremium, dort ist er als Person gewählt und bleibt bis Mitte nächsten Jahres im Amt. Auch auf der nächsten Sitzung der SEG ist er am Donnerstag, 11. Dezember, ab 18.30 Uhr in den Sitzungsräumen der Glückstädter Stadtwerke zugegen. Unter anderem geht es um die Gebührenkalkulation und um den Wirtschaftsplan.

Es war der Glückstädter SPD-Politiker Reinhard Vollertsen, der 2002 den öffentlich-rechtlichen Zweckverband Hetlingen ins Spiel brachte. Der damalige Bürgermeister wollte das städtische Klärwerk privatisieren lassen, die Politik wollte das nicht. Mit dem AZV war dann ein kompetenter Partner gefunden – zunächst gegen den Willen des damaligen Bürgermeisters.

In der Stadtvertretersitzung wurde 2002 einstimmig für den öffentlich-rechtlichen Vertrag im Zusammenschluss mit dem Pinneberger Abwasserzweckverband gestimmt. Ab Januar 2003 gab es in Glückstadt dann den Abwasserzweckverband – die Glückstädter Stadtentwässerung (SEG). Die Verhandlungen hatte schon damals Lutz Altenwerth geführt. Sein erstes Vorhaben: Für 6,6 Millionen Euro wurde die Kläranlage Nord neu gebaut.

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