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Ehrung : Vaaler ernennen Kurt Schütt zu ihrem Ehrenbürger

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Gemeinde Vaale hat Kurt Schütt zum Ehrenbürger ernannt

„Das ist die höchste Auszeichnung, die wir als Gemeinde zu vergeben haben“, betonte Bürgermeister Thomas Hencke als er dem ehemaligen Schulleiter Kurt Schütt im Rahmen eines Festaktes die Ehrenbürgerschaft verlieh. Dazu hieß er im Gemeindezentrum zahlreiche Gäste willkommen, darunter Kreispräsident Peter Labendowicz, Amtsvorsteher Dirk Michels und alle Mitglieder der an der Feier mitwirkenden örtlichen Vereine sowie der heute in London lebende Professor Werner Menski, der einst in Vaale die Schulbank drückte.

Jahrzehntelang habe Schütt großartiges ehrenamtliches Engagement bewiesen. Die Schule als beruflicher Mittelpunkt sei nicht nur für ihn ein wichtiger Bestandteil seines Lebens gewesen, sondern bedeutete auch für die Gemeinde eine kulturelle Lebensader. „Viele wichtige Veranstaltungen wurden durch Sie weitergeführt oder wieder ins Leben gerufen“, erinnerte der Dorfchef den 90-jährigen Jubilar, der sich zudem durch seine Arbeit als Heimatforscher und -kundler auszeichnete. „1961 legte er mit Kindern seiner Schule das bronzezeitliche Hügelgrab Rungenbarg 2 wieder frei und schuf einen Kulturpfad der Vorgeschichte.“ Zudem war Schütt 20 Jahre im Gemeinderat tätig, zwölf Jahre erster Stellvertreter des Bürgermeisters und Mitglied im Kulturausschuss. Jahrzehnte war er Organisator und Gestalter des Kulturlebens, hielt in Vaale und den umliegenden Dörfern Dia-Vorträge und unternahm unzählige Führungen in der Region. Als Heimatforscher habe sich Schütt insbesondere durch seine Chroniken hervorgetan.

Ehe Hencke den Jubilar zum Ehrenbürger ernannte, ergriff Professor Menski das Wort, um „seinem“ Schulleiter noch einmal zu danken. „Herr Schütt hat mein Leben und meinen Werdegang nachhaltig beeinflusst“, sagte er. Umrahmt wurde die Feier durch Tanz-, Turn- und Gesangdarbietungen Vaaler Vereine.  

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