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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 04:22 Uhr

Unvoreingenommen zuhören

vom

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Der gute Wille war da, auf beiden Seiten: Die Jugend wollte mehr über ihre Politiker vor Ort lernen, die Kommunalpolitiker mehr über die Interessen der jungen Leute erfahren. Nur sprechen Jung und Alt einfach nicht die selbe Sprache. So zumindest schien es gestern, als beide Seiten versuchten in Dialog zu treten. Es dauerte eine Weile, bis Schüler und Politiker miteinander warm wurden. Denn anfangs kamen auf Fragen der Schüler oft pauschalisierte Antworten, denen nicht selten der Stempel der eigenen Partei aufgedrückt wurde. Verallgemeinerte und zu kompliziert ausgedrückte Aussagen, mit denen die Jungen und Mädchen vermutlich wenig anzufangen wussten. Eine solche Veranstaltung würde sicher besser funktionieren, wenn die politische Orientierung zumindest einmal kurz in den Hintergrund gestellt und unvoreingenommen den jungen Leuten zugehört wird.

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