Unsere Retter sind ausgezeichnet

Keine Angst, dieser Patientensimulator ist in guten Händen: Jan Meuter von der RKiSH im Trainings-Rettungswagen.  Foto: planer
Keine Angst, dieser Patientensimulator ist in guten Händen: Jan Meuter von der RKiSH im Trainings-Rettungswagen. Foto: planer

Rettungskooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) erhält Preis für Trainings-Rettungswagen

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15. Oktober 2011, 08:03 Uhr

Steinburg/Dithmarschen | Die Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) ist mit dem "1. Preis für Qualität im Rettungsdienst ausgezeichnet worden. Der Kooperation gehören die Kreise Pinneberg, Steinburg, Rendsburg-Eckernförde und Dithmarschen an. Die gläserne Trophäe wurde der RKiSH im Zuge des 8. Oldenburger Notfallsymposiums unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) überreicht.

Die RKiSH wurde für die Entwicklung eines Trainings-Rettungswagens ausgezeichnet, der für interne und externe Schulungen eingesetzt wird. Dieser Rettungswagen zur Aus- und Fortbildung von Rettungsassistenten ist bundesweit einmalig. Die Übungen finden im Inneren des Fahrzeugs statt und werden jeweils von einem Trainer und einem Techniker begleitet. Der Trainings-Rettungswagen ist wie jeder andere der RKiSH ausgestattet. Doch statt eines Patienten liegt ein Patientensimulator auf der Liege. Mit ihr können eine Vielzahl von Verletzungen, Erkrankungen und Komplikationen simuliert werden. Die Rettungsassistenten werden über Kameras überwacht, die Technik in der Puppe übermittelt alle Daten an einen Computer. "Die Szenarien, die am Simulator durchgespielt werden können, sind sehr unterschiedlich und fast nur durch die Phantasie begrenzt", erläuterte Sascha Langewand, Leiter der Rettungsdienstakademie in Heide.

Das Konzept überzeugte auch die Jury. Die RKiSH setzte sich gegen insgesamt 16 Mitbewerber durch. Die Jury hob in ihrer Begründung hervor, dass der Trainings-Rettungswagen "nachweislich eine Qualitätsverbesserung im Rettungsdienst" bewirkt hat. "Mit dem Preis wird uns erneut die hohe Qualität unserer Arbeit bescheinigt", freute sich RKiSH-Geschäftsführer Michael Reis. Darüber hinaus werde damit zudem eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit eines kommunalen Rettungsdiensts dokumentiert. Der Wettbewerb wurde erstmals in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgeschrieben. Er wird von namhaften Verbänden und Organisationen unterstützt.

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