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Unfall mit 1,76 Promille und einem gefälschten Führerschein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 15.Okt.2014 | 12:58 Uhr

Dienstagabend hat ein Autofahrer in Heiligenstedten einen Unfall verursacht. Wie sich herausstellte, war der Betreffende erheblich alkoholisiert und vermutlich nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen 22.15 Uhr fuhr der 38-Jährige auf der Bundesstraße 5 aus Richtung Wilster kommend in Richtung Itzehoe. In Höhe des ersten Kreisverkehrs verlor der Mann die Kontrolle über seinen Transporter und fuhr auf die Mittelinsel, wo er mit seinem Wagen im Erdreich stecken blieb. Zuvor beschädigte er zwei Verkehrszeichen. Als die alarmierte Streife des Itzehoer Polizeireviers den Unfallort erreichte, stellten die Beamten bei dem Unfallfahrer sofort starken Atemalkoholgeruch fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,76 Promille, ein Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete darauf die Entnahme einer Blutprobe an. Bei der Inaugenscheinnahme des in Polen ausgestellten Führerscheins, den der Beschuldigte den Polizisten vorgelegt hatte, stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Fälschung handelte. Sie behielten das Dokument für eine Überprüfung.

Der 38-Jährige muss sich nun nicht nur wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten, sondern auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Urkundenfälschung.

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