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Sprinter kracht in Stauende : Unfall auf A23 bei Itzehoe: Sechsjährige schwer verletzt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Insgesamt sieben Menschen wurden verletzt – darunter auch drei Kinder. Ein Mädchen wurde mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Itzehoe | Schreckliche Bilder, die sich Autofahrern am Donnerstagvormittag auf der A23 Richtung Süden zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Nord und -West bieten: Ein Sprinter steht demoliert auf der rechten Fahrspur, davor hat sich ein silberfarbener VW Touran einmal um die eigene Achse gedreht. Rettungsassistenten, Ärzte und Feuerwehrleute bemühen sich um die insgesamt sieben Verletzten. Ein sechsjähriges Mädchen, das im Heck des VW eingeklemmt ist, wird von den Rettern befreit. Ein Rettungshubschrauber landet auf der voll gesperrten Autobahn, fliegt das schwer verletzte Mädchen ins Krankenhaus.

„Der 72-jährige Fahrer des VW hat vor einem Stauende gebremst“, sagt Nico Möller von der zuständigen Polizeidirektion in Bad Segeberg. „Der 34-jährige Fahrer des Sprinters aus dem Kreis Segeberg war offenbar in seinem Wagen abgelenkt, übersah das, und fuhr mit etwa 100 km/ h auf den VW auf.“ Der Fahrer des Sprinters wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und kam ins Krankenhaus. Mit leichten Verletzungen kam die restliche Familie aus dem Raum Leipzig davon, darunter ein zehnjähriger Junge und ein einjähriges Mädchen.

Einige der Kinder, wie etwa die schwer verletzte Sechsjährige saß auf einem Zusatzsitz, der in dem Siebensitzer im Kofferraum montiert wird. „Das Mädchen saß angeschnallt auf dem Sitz, war an den Füßen eingeklemmt“, sagt der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Itzehoe, Peter Happe. Alle anderen Personen hätten sich selbst aus dem Wrack befreien können. Die Feuerwehr war mit rund 30 Rettern und sechs Fahrzeugen auf der Autobahn. „Dabei gestaltete sich die Anfahrt für uns schwierig“, sagt Happe. Zuerst habe es geheißen, dass die gesperrte Auffahrt Itzehoe-Süd wieder geöffnet werden sollte. „Doch da kamen wir nicht weiter, sind dann in Itzehoe-Mitte auf die Autobahn gefahren. Da der Unfall aber Richtung Süden geschah, mussten wir in Itzehoe-Nord umkehren bis wir schließlich an der Unfallstelle ankamen“, so Happe weiter. Eines habe allerdings seht gut geklappt: „Als wir dort ankamen hatten die Autofahrer bereits von allein eine Rettungsgasse gebildet, so dass wir direkt zu den Verletzten durchfahren konnten.“

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erstellt am 21.Aug.2015 | 07:30 Uhr

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