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Norddeutsche Rundschau

22. August 2017 | 11:46 Uhr

Umwelt-Trip in die USA

vom

Nachwuchs forscht: Schülerin Johanna Eickelberg war mit Bayer-Stipendium 14 Tage in den USA

Brunsbüttel | Einmal über den großen Teich gucken - "Es war ein unglaublich schönes Erlebnis", erzählt Johanna Eickelberg mit strahlenden Augen. Zwei Wochen ihrer Ferien verbrachte die 14-Jährige in Pittsburgh/Pennsylvania. Die Schülerin am Brunsbütteler Gymnasium zählte zu einer Gruppe von über 90 Jugendlichen, die sich bei der Bayer Science & Education Foundation um ein Stipendium für ein zweiwöchiges Seminar zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz beworben hatten. Der unabhängige Stiftungsrat entschied sich für neun Schüler aus Deutschland und erstmalig einen Schüler aus Thailand, die als so genannte "Bayer Science Teens" in die Vereinigten Staaten reisen durften. Johanna Eickelberg war dabei. Neben den ausländischen Gästen waren auch sieben US-Schüler an dem Projekt beteiligt.

"Die ausgewählten Schüler zeichnen sich durch einen hohen naturwissenschaftlichen Sachverstand aus und engagieren sich auf außergewöhnliche Art in den Bereichen Technik und Umwelt", sagt Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftung. "Dies hat die Jury bewogen, sie mit einem Stipendium für das Bayer-Camp in Pennsylvania auszuzeichnen."

In praxisnahen Projekten konnten die Nachwuchsforscher nicht nur ihre Interessen und Talente weiterentwickeln, sondern insbesondere Kontakte zu Gleichgesinnten aus anderen Ländern knüpfen. Vom 21. Juli bis zum 2. August waren die Seminarteilnehmer in der Umgebung der USA-Zentrale von Bayer mit dem Themenkomplex Wissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit beschäftigt. Unter dem Motto "Innovation und Umwelt" nahmen sie an einer Laborsitzung zur Produktion von Biodiesel teil, besichtigten Kohlebergwerke und Windturbinen, um sowohl historische als auch zukunftsorientierte Methoden der Energieerzeugung kennen zu lernen.

Praktische Forschungseinheiten, bei denen vornehmlich Wasserproben aus dem Ohio River auf dem Objektträger des Mikroskops landeten und im Rahmen unterschiedlicher Versuchsreihen auf ihre Reinheit untersucht wurden, rundeten gemeinsam mit Besuchen unterschiedlicher Universitäten das Programm ab. Beeindruckt von den Erlebnissen ist die Brunsbüttelerin zur Erkenntnis gekommen, dass ein ehrliches Interesse daran besteht, etwas an der gegenwärtigen Umweltsituation zu ändern. "Unfassbar war für mich jedoch, dass wir uns alle so perfekt verstanden haben", zeigte sich Johanna Eickelberg beeindruckt. Nachdem die Hemmungen, Englisch zu sprechen, verflogen waren, sei man einander schnell nähergekommen, fügte sie hinzu. "Ich denke, wir werden uns so schnell nicht wieder verlieren." So ist der Kontakt seit der Heimreise unter den Bayer Science Teens nicht abgerissen. Über das Internet tauschen sie sich weiter aus.

"Es ist unglaublich toll, dass Global Player wie Bayer die Jugend nicht außer Acht lässt, sondern sie auf ihren Wegen mitnimmt und auf diese Weise ihr Bewusstsein bildet und die Offenheit fördert", resümierte Schulleiter Hans-Walter Thee begeistert.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

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