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Westküstenleitung : Umspannwerk: Arbeiten starten

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zwischen Niebüll und Brunsbüttel entsteht die Westküstenleitung: Dafür baut Tennet in St. Michaelisdonn ein Umspannwerk.

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2014 | 16:03 Uhr

Mit Suedlink, der neuen geplanten Stromtrasse von Wilster nach Grafenrheinfeld (Bayern), will der Netzbetreiber Tennet den Norden mit dem Süden verbinden. Doch zurzeit liegt das Megaprojekt auf Eis. Das Unternehmen hat aber noch viele andere Eisen im Feuer. Und die sind für die Stromübertragung und damit für die Energiewende ebenfalls von großer Bedeutung.

Eines der wichtigsten Leitungsbauprojekte in Schleswig-Holstein, um die Windenergie aus dem Norden abzutransportieren, ist die Westküstenleitung zwischen Brunsbüttel und Niebüll. Und ein ganz wichtiger Knotenpunkt für die Trasse liegt in Süddithmarschen, genauer in St. Michaelisdonn. Und dort werden Ende Februar die vorbereitenden Arbeiten beginnen, um die Voraussetzungen für den Baustart des Umspannwerks Süderdonn Mitte April zu schaffen.

In einem ersten Schritt sollen die Zuwege zur Anlage in Sankt Michaelisdonn im Bereich des Engenwegs geschaffen werden. Die ersten Baumaßnahmen für das 380-/110-Kilovolt-Umspannwerk Süderdonn selbst werden voraussichtlich Mitte April südlich des Siedenfelder Wegs und östlich der Grenze zu Volsemenhusen beginnen.

„Das geplante Grundstück für das Umspannwerk liegt rund 400 Meter vom nächsten Wohnhaus entfernt, sodass während der Bauphase für die Anwohner voraussichtlich keine Beeinträchtigungen entstehen werden“, teilt das Unternehmen mit. Bei einem Großteil der Arbeiten handelt es sich um Kranarbeiten, bei der die Montage der Anlagenteile in der Regel in einigen Metern Höhe erfolgt. Darüber hinaus wurden naturschutzfachliche Fragestellungen berücksichtigt und damit Konflikte vermieden. Nach derzeitigem Planungsstand soll der erste Bauabschnitt des Umspannwerks bis Ende 2015 fertig gestellt sein und in Betrieb genommen werden. „Tennet ist es ein großes Anliegen, die Öffentlichkeit über die Maßnahmen zu informieren.“

Im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Gemeinde mit der 15. Änderung des Flächennutzungsplans den Weg frei gemacht. Am 28. Januar hatte schließlich auch das Innenministerium Schleswig-Holstein grünes Licht gegeben.

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