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Umbau in der Feldschmiede: Schräge statt Absatz

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shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

itzehoe | Die schicke, neue Fußgängerzone war kaum eingeweiht, da sprach über sie kaum noch jemand. Die "Stolperkante" am Eingangsplatz zur Feldschmiede war das beherrschende Thema. Nun wird sie entschärft. Das bestätigte Bodo Schmedtje, Leiter der städtischen Tiefbauabteilung, auf Nachfrage unserer Zeitung.

Danach ändert sich im Mitteldurchgang zwar nichts, dafür aber in den Bereichen rechts und links der Bänke. Dort wächst das Natursteinband aus dem Pflaster heraus, so dass ein kleiner Absatz entsteht. Dieser soll nun verschwinden, indem das Pflaster in einer leichten Schräge zum Natursteinband hinführt. Diese Arbeiten führe am kommenden Montag die schon zuvor beauftragte Firma aus, so Schmedtje. Nach gut einem Tag sollen sie erledigt sein. "Dann sollte es optisch gut sein und praktisch keine Probleme mehr bereiten." Das Anschrägen wurde gewählt, weil der Höhenunterschied bleiben müsse: Er werde bei den Bänken zur Unterstützung Sehbehinderter gebraucht.

Es sei allerdings im Rathaus nur ein einziger Stolper-Fall gemeldet worden, betont Schmedtje. Danach habe es keine Schwierigkeiten mehr gegeben, dennoch wurde eine Markierung mit gelben Signalbändern getestet. Ergebnis: "Es hält nicht wirklich, sieht nur unschön aus", so Schmedtje. Die Entscheidung für den Einbau der Schräge sei vorsorglich gefallen: "Dann hoffen wir, dass die Leute, die die letzten vier Monate da nicht gestolpert sind, dann auch nicht mehr stolpern."

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