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Schwimmzentrum Itzehoe : Umbau bei laufendem Badebetrieb

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Im Itzehoer Schwimmbad hat die lange geplante Sanierung begonnen: Zunächst wird das 40 Jahre alte Hallenbad modernisiert.

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erstellt am 10.Mai.2017 | 05:00 Uhr

Der Fußboden im Eingangsbereich ist schon entfernt, die Lampen sind bereits demontiert: Seit einer Woche hat die groß angelegte Sanierung des Itzehoer Freibads begonnen. 11 Millionen Euro wollen die Stadtwerke bis Ende 2018 verbauen und das Bad auf den neusten Stand bringen.

„Wir haben jetzt angefangen, den Eingangsbereich und die Umkleiden des Hallenbads frei zu räumen“, sagt Bauleiter Christian Sassenberg vom Architektenbüro Janßen, Bär und Partner. So richtig los geht es aber erst Anfang nächster Woche. Am Sonntag öffnet das Hallenbad zum letzten Mal für diese Saison. Am Dienstag, 16. Mai, beginnt der Betrieb im Freibad. Dann werden drinnen das Foyer, die Duschen und Umkleiden sowie die sanitären Anlagen gründlich modernisiert. „Wir werden diesen Bereich komplett entkernen und neu aufbauen“, erklärt Sassenberg. Teile der Umkleiden und Schränke kommen ins Freibad nach Wilster und ersetzen dort deutlich ältere Einrichtungen. Der Eingangsbereich in Itzehoe soll einen Eingangsbereich mit modernem Tresen und gemütlichen Sitzecken bekommen. Die Einweihung ist für das Jahresende 2017 geplant.

Der Umbau des Foyers ist der erste von vier Bauabschnitten im Schwimmzentrum (wir berichteten). Wenn Ende September das Freibad schließt, beginnt dort ein groß angelegter Umbau der Außenbecken. Die sollen dann zur Sommersaison 2018 wieder zur Verfügung stehen, wenn innen eine neue, deutlich vergrößerte Saunalandschaft eingerichtet wird und die Hallendecke erneuert wird. Die Einschränkungen für die Badbesucher sollen möglichst gering gehalten werden. Mit Baulärm und kleineren Umwegen müssen Gäste aber rechnen, sagt Schwimmbadleiterin Elina Hesse. So müssen aktuell Hallenbadbesucher die Umkleiden des Freibads nutzen. Auch beim Parken sind teilweise weitere Wege erforderlich.

Für die Planer gibt es zwei besondere Herausforderungen: Zum einen soll die Schwimmbadtechnik im laufenden Betrieb saniert werden. „Das ist nicht so ganz einfach, weil die Technik ja laufen muss“, sagt Sassenberg. Zum anderen wird nicht alles erneuert. Teile der Haus- und Schwimmbadtechnik, die insbesondere im Hallenbereich erst in den 2000er Jahren erneuert wurden, bleiben – und müssen mit der neu installierten Technik zusammengefügt werden. Da seien Überraschungen möglich. „Vielleicht müssen wir mal tageweise schließen“, sagt Stadtwerkesprecherin Silvia Schnegulau. „Unser Ziel ist aber, dies weitgehend zu vermeiden.“

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