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Versteigerung : Uhren unter dem Hammer – Pastor versteigert Prunkstücke mit Pendel

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Wolfgang Feige versteigert in Glückstadt Unikate für guten Zweck

„Ich habe immer angepriesen, dass es auf der Versteigerung alles gibt – vom Computer bis zum Büstenhalter. In diesem Jahr ist das wörtlich zu nehmen, denn zum ersten Mal wurde uns ein nagelneuer Büstenhalter gespendet“, sagte Wolfgang Feige lachend. Der Glückstädter Pastor im Ruhestand ist seit 23 Jahren Auktionator für den guten Zweck. Im Gemeindehaus versteigerte er wieder Spenden von Bürgern für bedürftige Menschen in Schlesien.

Als er die erste Versteigerung zu Gunsten einer schlesischen Gemeinde organisierte, hatte er noch nicht daran gedacht, welche Ausmaße diese Veranstaltung einmal annehmen würde. „Nur mit der Unterstützung meiner vielen Helfer und der fleißigen Spender ist die Versteigerung Jahr für Jahr möglich“, bedankte sich Feige bei allen, die zum Teil seit vielen Jahren dabei sind. Dazu gehört auch Bäcker Michael Mertz. Er spendete große Mengen an Kuchen und Brot.

Im Vorfeld der Versteigerung mussten große Mengen an Spenden gesichtet, sortiert und zur Veranstaltung aufgebaut werden. Diesmal gab es besonders viele Uhren, in allen Formen und Arten. Prunkstück der Versteigerung war eine rund zwei Meter hohe Pendeluhr, eingebaut in eine Vitrine. „Das schöne Stück hat eine Dame gespendet, die den Platz dafür nicht mehr hatte, die Uhr aber nicht verkaufen wollte“, sagt der Auktionator. Aber es gab auch viele Kuckucksuhren und kleinere Pendeluhren, sowie einfache Küchenuhren oder auch Wecker.

Daneben waren wieder die üblichen Alltagsgegenstände in großer Menge vertreten: Gläser, Tassen, Kannen, Tisch und Bettwäsche, Elektrogeräte von klein bis groß. In einer Ecke des Gemeindesaals hatten die Veranstalter Skier und Zubehör aufgestellt, auf einem der langen Tische reihten sich verschiedene Lampen aneinander.

Nach und nach wurden alle Gegenstände aufgerufen, und für die meisten fanden sich relativ schnell Interessenten. Und wenn das Publikum nicht bieten wollte, dann wurde das Angebot auch mal um ein weiteres schönes Stück ergänzt. Denn Wolfgang Feige wusste, was sein Publikum erwartet.

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