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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 02:58 Uhr

Uferbefestigung für die Wilsterau

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Alte Sicherung war abgerottet / Pfähle werden lasergesteuert ausgerichtet / Drei Wochen für Arbeiten eingeplant

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2013 | 09:57 Uhr

Im Auftrag der Stadt Wilster ist zurzeit das Brokdorfer Unternehmen Johann Schröder mit Arbeiten zur Ufersicherung der Wilsterau beschäftigt. Auf dem rund 300 Meter langen Abschnitt zwischen der Zufahrtstraße zum Neubaugebiet Billerbeck und der Schweinsbrücke werden zunächst auf der Brookseite 600 Holzpfähle mit einer Länge von 2,50 Metern und einem Durchmesser von 14 Zentimetern in den Uferschlick des Gewässers getrieben. „Wenn das Geld noch reicht, wird auf der anderen Uferseite weitergemacht“, kündigt der 64 Jahre alte Unternehmer an. Ansonsten sollen dort die Arbeiten erst im nächsten Jahr folgen.

Bei der Ramme handelt es sich um einen Midi-Bagger mit einem Einsatzgewicht von drei Tonnen, also um einen etwas größeren als den herkömmlichen Minibagger, der seine Arbeiten von einem schwimmenden Ponton aus erledigt. Zwischen der Pfahlreihe, an der Eiche-Faschinen befestigt werden, und dem Ufer wird ein Vlies eingebracht und der verbleibende Hohlraum mit Schlick aufgefüllt. Die Arbeiten waren notwendig geworden, nachdem die bisherige Ufersicherung so weit abgerottet war, dass davon kaum noch etwas im Ufer zu finden war.

Die angespitzten Holzpfähle werden auf eine einheitliche Höhe in das Ufer gerammt. „Das wird lasergesteuert kontrolliert“, erzählt Johann Schröder und zeigt auf das kleine blaue, unscheinbare Lasergerät. Auf einem Bildschirm in seinem Bagger kann Mitarbeiter Ole Patzies (44) die Maßarbeit überwachen. Pfahl für Pfahl reicht sein Kollege Hans-Peter Meifort (60) nach und setzt ihn in den Schlick. Zeitweise sinkt der Pfahl so leicht wie in Butter ein, das andere Mal muss, wenn Steine im Weg liegen, kräftig mit der Ramme nachgeschlagen werden. „Mal abwarten, was uns am Ufer vor dem früheren Klärwerk erwartet“, befürchtet Johann Schröder durchaus massive Hindernisse durch Mauer- oder Betonbrocken. Insgesamt hat er für die Rammarbeiten eine Zeit von drei Wochen eingeplant.

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