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Jubiläum : Übungsspektakel zum Feuerwehr-Fest

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Mit einem großen Rahmenprogramm begeistern die Wilsteraner Blauröcke die Besucher beim Tag der offenen Tür.

Eine imposante Fahrzeug- und Geräteschau sowie eindrucksvolle Präsentation ihrer praktischen Arbeit demonstrierte die Freiwillige Feuerwehr Wilster bei einem „Tag der offenen Tür“. In und vor der Feuerwehrhalle sowie auf dem gegenüber liegenden Firmengelände Stelzer wurde es richtig spannend. Viele Höhepunkte gab es damit bei der Veranstaltung zum 145-jährigen Bestehen. Unterstützt wurden die 56 aktiven Wilsteraner Brandschützer von den benachbarten Feuerwehren aus Nortorf und St. Margarethen, die die Fahrzeugschau ergänzten.

Ebenfalls dabei war die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein für die Kreise Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde mit einem Fahrzeug der Rettungswache Itzehoe. Der Hamburger Feuerwehr-Shop war kurzfristig nach Wilster gekommen, um allerlei Feuerwehr-Utensilien vom T-Shirt über Arbeitshosen bis hin zum Helm zu verkaufen.

Die Fahrzeughalle der Feuerwache war als Café hergerichtet worden, in dem die Helfer für die Bewirtung sorgten. Gleichzeitig konnten die Besucher bei stündlichen Führungen die Einsatzzentrale in der Feuerwache sowie den Gruppenraum in Augenschein nehmen. Auch die Kinder hatten ihren Spaß an dem Unterhaltungsprogramm: Dazu gehörten die Hüpfburg mit Rutsche der Jugendfeuerwehr Krempe, Geräte des Spielmobils des Amtes Wilstermarsch, das Glücksrad und das Umspritzen von Dosen und Bällen auf drei „Lübecker Hütchen“ mit einem gezielten Wasserstrahl. Ein schrottreifes Fahrzeug durfte nach Herzenslust, unter fachlicher Anleitung und in Schutzkleidung, mit hydraulischer Schere oder Spreizer zerlegt werden. Höhepunkte waren eine Brandübung, die Demonstration eines Fettbrandes und einer Spraydosen-Explosion sowie die technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall. Für die Brandübung hatte die Feuerwehr ein „typisches Wohnzimmer“ in einem an einer Breitseite offenen Übungscontainer in Brand gesetzt. Schon zwei Minuten später löste der Rauch den Brandmelder aus. Die so alarmierten Feuerwehrleute rückten an, um dem Brandherd unter Atemschutz mit Löschwasser zu Leibe zu rücken. Die Einsatzleitung hatte Gruppenführer André Steege. Dessen Löschgruppe hatte den Brand innerhalb von fünf Minuten weitestgehend gelöscht – mit dem Ziel, in einem zweiten Einsatz noch eine weitere Brandbekämpfung zu führen. Schließlich sollten Sofa, Tisch, Schränke und Stühle möglichst weit abbrennen, um die Aufräumarbeiten im Anschluss etwas zu erleichtern.

Die Moderation des Übungsverlaufs für die Zuschauer hatte der stellvertretende Wehrführer Jan Auhage übernommen. Zahlreiche Schaulustige verfolgten zum Abschluss der Veranstaltung den Rettungseinsatz der Feuerwehr nach einem schweren Verkehrsunfall. Dabei kamen auch die Trennschere und der Spreizer zum Einsatz, um den verletzten und eingeklemmten Fahrer bergen zu können. Ein Radlader hatte den Kleinwagen zuvor plattgedrückt. Die Erläuterungen zum Übungsablauf gab Wehrführer Ralf Theede. „Die Einbindung unserer Veranstaltung in den gleichzeitigen Bauernmarkt hat sich als richtig erwiesen“, sagte er zum Abschluss der sechsstündigen Veranstaltung.

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