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Norddeutsche Rundschau

22. August 2017 | 13:29 Uhr

Übrig bleibt nur ein Trümmerhaufen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Leer stehendes Hofgebäude völlig zerstört / Löschenarbeiten dauerten bis gestern Mittag an

Als sich gestern Vormittag der Nebel lichtete, wurde das ganze Ausmaß des Großbrandes vom Vortag sichtbar. Von dem früheren Schröderhof in der Stördorfer Gemarkung Kathen blieb nur noch ein rauchender Trümmerhaufen übrig.

Ein entfernter Nachbar hatte am Dienstag Nachmittag in der November-Suppe zwar nichts gesehen, aber heftiges Knallen gehört und die Feuerwehr alarmiert (wir berichteten-d.Red.). Helfer der Wehren Landrecht-Stördorf und Wilster rückten über die engen Zuwegungen an. Das seit Jahren leer stehende und mit Reet gedeckte Hauptgebäude stand da schon lichterloh in Flammen. Das Problem war die Wasserversorgung. Löschwasser musste aus viele hundert Meter entfernten Gräben herbeigepumpt werden. Später wurde auch noch die Dammflether Wehr zur Verstärkung gerufen. Mehr als 700 Meter Schlauch mussten verlegt werden.

Insgesamt waren rund 50 Helfer im Einsatz – einige von ihnen auch noch gestern Mittag. Mit einem Radlader zogen sie qualmende Strohballen auseinander, während der rauchende Trümmerhaufen weiter unter Wasser gehalten wurde.

Das einstige Wohngebäude ist komplett zerstört. Überall lagen Ziegelsteine und geborstenes Fensterglas herum. Aus der Mitte des Trümmerhaufens ragte nur noch ein völlig verkohlter Holzbalken, der einst eine tragende Funktion hatte. Arg in Mitleidenschaft gezogen wurde auch ein angrenzendes Stallgebäude. Dort sollten in den nächsten Tagen Tiere untergestellt werden. Zum Zeitpunkt des Feuers war der Stall aber noch nicht belegt. Weitere Nebengebäude blieben unbehelligt. Allerdings barg die Feuerwehr auch zwei total zerstörte Pkw aus dem Brandherd.

Die Brandursache war auch gestern noch unklar. Möglich wäre ein technischer Defekt in der elektrischen Installation. Hier laufen die Ermittlungen der Kripo noch. Auch zur Höhe des Schadens konnte die Polizei noch keine konkreten Angaben machen.

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erstellt am 04.Nov.2015 | 12:34 Uhr

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