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Amtsregatta : Überschuss fließt an die Schulen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Sie war ein Spektakel: Die Amtsregatta im Sommer in Burg. Jetzt wurde der Überschuss verteilt, gleich fünf Grundschulen aus dem Amtsbereich dürfen sich freuen.

shz.de von
erstellt am 26.Dez.2013 | 16:15 Uhr

Mehr Schüler, mehr Lehrer, mehr Geld wünschten sich die Vertreter der fünf Grundschulen beim Verteilungstermin des Überschusses aus der Burger Amtsregatta. Von Letzterem gab es da immerhin 250 Euro pro Schule, überreicht durch Harald Gossing, dessen Kahnschiffergilde wieder das Equipment der im Sommer zum zweiten Mal veranstalteten Regatta stellte.

Amtsvorsteher Klaus-Dieter Gäthje begrüßte Gossing und die Vertreter der Schulen im Amtssaal. ,,Die Zukunft Burgs liegt, was den Tourismus angeht, im maritimen Bereich“, erklärte Gossing, stellvertretender Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins.

Für St. Michels Rektorin Ilona Neumann war ,,maritim“ das Stichwort. Sie erklärte zur geplanten Verwendung des Betrages: ,,Wir wollen die Dithmarschen umrundenden Wasserstraßen aufsuchen, damit die Kinder mal sehen, dasS Dithmarschen wirklich eine Insel ist.“ Damit sprach sie Gossing, der seit Jahrzehnten von Burg auf Dithmarschen spricht, aus dem Herzen. Vielfach bereits empfahl Gossing den Inselstatus Dithmarschens touristisch optimaler zu vermarkten.

Boie Lorenz, Rektor der Eddelaker Kampschule will von dem Geld Spielplatzzubehör anschaffen. Lorenz wünscht sich im Übrigen mehr Lehrer, denn, so der Rektor: ,,Davon kann man nie genug haben.“ Sabine Ehlers, Konrektorin der Fiefdörperschool Hochdonn/Süderhastedt möchte das Geld in die Musikerziehung stecken. Hugo Rohwedder, Rektor der Burger Grundschule, betonte: ,,Wir sind auf Einnahmen von außerhalb angewiesen.“Und Eggert Wiese meinte: ,,Konstante Schülerzahlen wären schön.“ Als Hausmeister vertrat er die Grundschule Buchholz/Kuden. Mehr Schüler könnten alle fünf Grundschulen zur Standortsicherung gut gebrauchen, auch wenn in ihrem Bestand bisher nur die Hochdonner Grundschule aufgrund zu geringer Schülerzahlen bedroht ist. Mit aktuell 46 Schülern erfüllt sie gerade die Mindestzahl zum Erhalt der Schule.

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