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Itzehoe : Tunnel in Wellenkamp soll Aquarium werden

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Für den tristen Durchgang unter der Bahnlinie in Itzehoe-Wellenkamp hat Martin Wnuck eine bunte Idee.

Die Betonwände sind schmutzig. Und das ist noch der beste Fall. In weiten Teilen sind sie auch beschmiert. Die Wellenkamper Bahnunterführung ist keine Zierde, der Itzehoer Martin Wnuck möchte das ändern. Sein Vorschlag, Sprayer ans Werk zu lassen, stößt bei Stadt und Politik auf Zustimmung.

Ein Meeresaquarium schwebt Wnuck vor, und zwar eines, dass die Verschmutzung der Ozeane zum Thema macht. Kritisch soll das Kunstwerk sein, aber: „Es soll nichts Abschreckendes oder Abstoßendes darstellen“, sagte er im Stadtentwicklungsausschuss. Erste Unterstützer hätten sich gefunden, auch mit Initiativen aus dem Bereich Tierschutz stehe er in Kontakt, so Wnuck. Wie viel das Projekt kosten werde, wisse er nicht, „es soll Stück für Stück wachsen“. Mit Hilfe des Vereins Planet-Alsen will er hiesige Sprayer suchen, „die sich mit dem Thema identifizieren können und der Sache gewachsen sind“.

Entscheidende Frage: Wer bestimmt über den Tunnel? Alle Rampen und Treppen gehörten der Stadt, die eigentliche Unterführung sei Eigentum der Bahn, sagte Bauamtsleiterin Bettina Bühse. Das lasse sich mit dem Unternehmen klären – die Idee jedenfalls habe Charme, auf diese Weise den tristen Durchgang zu beleben. Auch die Politik war auf Wnucks Seite, kosten dürfe das Ganze die Stadt aber nichts, betonte Heinz Köhnke (CDU). Im Kontakt mit dem Rathaus will Wnuck das Vorhaben vorantreiben und weiter nach Unterstützern suchen: Ein Spendenkonto soll eingerichtet werden.

Kontakt zu Martin Wnuck: 0162/3892173 oder martin.wnuck@gmx.de, Betreffzeile „Tunnel“.

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erstellt am 12.Feb.2016 | 10:36 Uhr

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