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Norddeutsche Rundschau

26. September 2017 | 11:20 Uhr

erfinder : Tüftelei rund um ein rohes Ei

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Team von der Kaiser-Karl-Schule Itzehoe gewinnt regionalen Entscheid in einem Wettbewerb des Bildungsministeriums.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 11:45 Uhr

Ein rohes Ei in einem selbstgebauten Fahrzeug eine möglichst lange Strecke transportieren – das klingt noch nicht so schwer. Wenn als Antrieb dann aber ein 100-Gramm-Gewicht dient, und die Räder aus Teelichtern bestehen sollen, wird es kniffelig. Trotzdem nahmen sich einige Schüler aus Itzehoe und Umgebung dieser Aufgabe an. Ihre ertüftelten Fahrzeuge stellten sie im Rahmen des Wettbewerbs „TüftelEi – Formel-T-Licht“ des Bildungsministeriums in der Turnhalle der Kaiser-Karl-Schule einer dreiköpfigen Jury vor.

Dr. Boy Kramer, Lehrer in Rendsburg, Isgard Fenske, Lehrerin in Kronshagen und KKS-Lehrer Lutz Boehnke achteten besonders auf die zurückgelegte Strecke, die beteiligten Personen, die Kreativität beim Bau und die Präsentation. Außerdem sei, so Isgard Fenske „die Teambildung und die Netzwerkbildung zwischen den Schülern und ihren Helfern“ ein Ziel des Wettbewerbs.

Den Schülern war es ausdrücklich gestattet, sich Hilfe bei Lehrern, Eltern oder Experten zu holen, um ihre Fahrzeuge zu bauen. So banden Damian, Marc-Oliver und Lukas aus der achten Klasse der Gemeinschaftsschule Rugenbergen gleich drei Lehrer ein. „Unser Physiklehrer, unser Naturwissenschafts-Lehrer und unser Technik-Lehrer haben uns geholfen“, berichtete Damian. Die Teamarbeit lohnte sich: Ihr Fahrzeug, das einem Strandsegler ähnelte, legte mit acht Metern die weiteste Strecke zurück.

Dennoch reichte es nicht für den ersten Platz. Da die Jury nicht nur auf die zurückgelegte Stecke, sondern auch auf die Kreativität und die Präsentation achtete, wurde sie von der Gruppe der Kaiser-Karl-Schule überzeugt. Lasse, Sören, Alexander und Marvin aus der Klasse 13n entwickelten zusammen mit Physiklehrer Werner Wassermann eine fast 2,50 Meter hohe Konstruktion. Zwei Tage brauchten sie für den Bau, dann gab es noch Komplikationen. Die wurden durch das Absägen des oberen Teils beseitigt. Das Fahrzeug schaffte fast sieben Meter, und dazu überzeugten das Design und die Präsentation.

Werner Wassermann war stolz auf seine Schüler: „Es hat alles unglaublich viel Spaß gemacht, und ich bin stolz auf das Durchhaltevermögen, dass es zum Schluss dann noch geklappt hat.“ Und auch die Erfinder des Fahrzeugs waren zufrieden: „Wir haben viel gelernt und die besondere Lagerung der Achsen hat sich als hilfreich erwiesen“, sagte Alexander.

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