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Konzert : Trotz leerer Stühle: Gute Laune bei Rapalje

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mitreißende Musik und gefühlvolle Balladen – doch weniger Besucher als zuvor wollen die Band Rapalje sehen.

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2015 | 18:06 Uhr

Sie sind immer ein Garant für Stimmung, Tanz und gute Laune, und so ging es auch dieses Mal wieder gut ab: Der Kulturverein PEP präsentierte innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal die holländische Irish Folk-Band Rapalje. In der Ulmenhofschule hatte diese allerdings etwas mit dem Zuschauerzuspruch zu kämpfen, war der Saal zwar auch gut gefüllt, blieb aber deutlich leerer als beim vorigen Mal. So nahmen die vier Holländer aus Groningen weniger Zuhörer mit auf ihre musikalische Reise durch schottisches Hochland und irische Ebenen. Den Spaß ließen sie sich dennoch nicht vermiesen.

Mit ihrem mitreißenden schottisch-irischen Tänzen wie Jigs und Reels, ihren gefühlvollen Balladen und einem Hauch von Heavy Metal brauchte die Band nicht lange, um das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Aber auch hier bemerkten selbst die Musiker eine deutlichere Zurückhaltung als gewohnt: „Was ist los mit euch?“

In einem kleinen Querschnitt ihres Repertoires präsentierte die Band auch einige Titel ihres jüngsten Albums „Hearts“ (2014). Fehlen durfte natürlich auch die melancholische Ballade „Caledonia“ nicht. Mit ihrem „Fairytale Of New York“, das vor Jahren von der irischen Folk-Punk-Band „The Pogues“ berühmt gemacht wurde, läuteten die vier fröhlichen Holländer dann auch mal eben die Weihnachtszeit ein.

Die Fans vor der Bühne feierten ausgelassen mit. Katharina Eggert aus Gokels gefiel das: „Es ist nicht so überfüllt und ein schönes, gemeinschaftliches Konzert“, sagte sie. Stefanie Waack aus Kellinghusen, die mit Freundinnen aus Schenefeld bei Hamburg, Heide und Meldorf da war, meinte: „Egal, wie die Bedingungen sind: Die Band ist immer gleichmäßig gut.“ Und Telsche Icke aus Meldorf, schon von Anfang an Mitglied im Fanclub, erzählte: „Ich bin bei vielen Konzerten von ihnen und kenne die Band auch vom Irish Folk-Festival in Poyenberg. Schade, dass es heute nicht ganz so viele Besucher sind.“ In der obligatorischen Feuershow beließen es die Musiker dieses Mal bei kleineren Fontänen. Als sie aber schließlich „Wat zulle wir drinken“, die holländische Originalversion von „Was wollen wir trinken“ anstimmten, da steuerte die Stimmung noch einmal auf einen kleinen Höhepunkt zu.

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