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Trotz Fehlbetrags im Etat 2016 kein Grund zur Sorge

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Obwohl der Haushaltsplan der Gemeinde Nortorf für das Jahr 2016 von einem Fehlbetrag von rund 100  000 Euro ausgeht, sieht die Gemeindevertretung keinen Grund, deshalb Haushaltskonsolidierungen auf den Weg zu bringen. Schließlich werden die Investitionen von 293  000 Euro größtenteils aus dem laufenden Haushalt bestritten. Allein 270  000 Euro sind für den Endausbau des Neubaugebietes An der Ziegelei vorgesehen. Weitere 20  000 Euro sind für den Brandschutz und 3000 Euro für neue Spielgeräte eingeplant. Trotzdem bleiben die Steuersätze für die Grundsteuer A und B mit 300 Prozent und 350 Prozent für die Gewerbesteuer unverändert. Der Haushalt 2016 sieht Erträge von 1,1 und Aufwendungen von 1,2 Millionen Euro vor.

Beim Defizit für 2016 sei ohnehin noch nicht das letzte Wort gesprochen, unterstrich Bürgermeister Manfred Boll. Er verwies auf das jetzt fast abge laufene Jahr 2015, bei dem am Ende ein Minus von knapp 90  000 Euro im Raum stand. Tatsächlich werde die Gemeinde das Haushaltsjahr sogar mit einem leichten Plus abschließen können.

Die Entschädigungssatzung wurde unverändert übernommen, während in der Hundesteuersatzung neue Sätze für gefährliche Hunde beschlossen wurden. Der 1. Hund bleibt mit 660 Euro unverändert, der zweite und der dritte gefährliche Hund kosten zukünftig jeweils 1000 Euro pro Jahr, 930 Euro weniger als bisher. „Wir haben in unserer Gemeinde bislang keinen einzigen gefährlichen Hund“, stellte Bürgermeister Manfred Boll fest.

50 Cent mehr müssen die Nortorfer im neuen Jahr für den Kubikmeter Abwasser bezahlen. Die Gebühr wurde auf 4,54 Euro erhöht. „Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, Investitionskosten auf die Gebühren umzulegen“, begründete Manfred Boll die Erhöhung, die für die nächsten drei Jahre festgeschrieben wurde. 2017 sollen 50  000 Euro in die ersten Sanierungsmaßnahmen der Kanalisation gesteckt werden. „Die Schäden sind bei uns nicht so gravierend wie in anderen Gemeinden“, beruhigte der Bürgermeister. Im Übrigen sei geplant, die Gesamtsanierung auf zehn Jahre zu strecken, „damit es für den Bürger nicht zu teuer wird“.

Äußerst zufrieden zeigte sich der Bürgermeister mit dem Verlauf einer Anwohnerversammlung, in der der Endausbau der Straße An der Ziegelei vorgestellt worden sei. „Die Versammlung verlief überaus harmonisch.“ In der Diskussion wurden einige Verbesserungsvorschläge gemacht, die in die Planung eingeflossen seien.

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