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Schüler-Award : Trophäe und Eintrag in „Wall of Fame“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Besondere Leistungen erfordern besondere Auszeichnungen: An der Wilhelm-Käber-Schule in Hohenlockstedt gibt es dafür den WKS-Award.

Während die Stars Brad Pitt im klassischen Smoking und Cate Blanchett im Armani-Kleid über den roten Teppich zur Oscar-Verleihung schreiten, blieben die Schüler der Wilhelm-Käber-Schule (WKS) einfach sie selbst. In Jeans, dicken Stiefeln oder modischen Schuhen und mit farbenfrohen Sweat-Shirts und Hemden bekleidet kamen die Jungen und Mädchen zur ersten WKS-Award-Verleihung.

„Ich sehe zwar nicht aus wie Thomas Gottschalk oder Barbara Schöneberger, freue mich aber wahnsinnig über die vielen Gäste, die zu unserer ersten WKS-Award-Verleihung in die Mensa gekommen sind“, unterstrich Jörn Gasterstedt als Schuleiter, Gastgeber, Moderator und Initiator. „Das hat Kultstatus – da bin ich mir sicher.“

„Wir Lehrer neigen ja dazu, zu fordern und zu fördern“, gab Gasterstedt zu und fuhr an die Schüler gerichtet fort: „Und ihr habt geliefert“. Mit dem WKS-Award sollen herausragende Leistungen in verschiedenen Kategorien mit Trophäen und Urkunden prämiert werden. Zudem erhalten alle Preisträger einen Aushang an der „Wall of Fame“ im Schulgebäude sowie einen Kinogutschein, der vom Förderverein gestiftet wurde.

So war die Spannung groß, als Eingangsstufenleiter Jan Rose die Laudatio begann. In hohen Tönen würdigte er die Leistungen der nominierten Schüler – besonders hob er den Notendurchschnitt von Leyla-Aida Kocsis hervor, die mit 1,7 als Jahrgangsbeste der Klasse 5 den ersten WKS-Award erhielt. Das beste Zeugnis der ganzen Schule kann die Sechsklässlerin Rabea Wüstenberg vorzeigen. „Der Notendurchschnitt von 1,1 ist einfach sagenhaft“, zeigte sich Rose beeindruckt.

Gasterstedt übernahm als Laudator für die siebte und achte Klasse und lobte alle:. „Ich bin sehr stolz auf Euch.“ Den Award bekamen Xenia Hutschenreiter und Kea Werner. Als Konrektorin zeichnete Andrea Mittelmann Moritz Ziemann und Ronja Möhring als jahrgangsbeste Schüler der Oberstufen aus. „Ihr habt beide tüchtig Gas gegeben, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen gezeigt.“ Da man soziales Engagement „nicht mal eben innerhalb eines Jahres“ erwerben kann, übernahm für die nächste Kategorie Ex-Schulleiter Heiko Gauert als Laudator und Ehrengast. „Nach all den Entzugserscheinungen und Phantomschmerzen der letzten Monate, freue ich mich sehr, wieder einmal hier Gast sein zu dürfen.“ Freiwilliger Einsatz für die Gemeinschaft gebe es an der WKS schon viele Jahre. „Klassensprecher, Buslotsen und Ersthelfer sind dabei nur ein paar Tätigkeiten.“ In den Fokus seiner Laudatio stellte er die Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit, Flexibilität und die hohe soziale Kompetenz. „Das sind die Voraussetzungen, in der Kategorie Soziales Engagement einen WKS-Award zu erhalten“, sagte Gauert und überreichte die Trophäen an Ronja Möhring, Lina-Sophie Losse und Sina Lichtenberg, die die Betreuung des „Spielehäuschens“ vor vier Jahren zu ihrem Kind gemacht haben. „Ich schlage vor, die Drei durch die Abschlussprüfung rauschen zu lassen, damit die Schule noch länger von ihnen profitiert“, scherzte Gauert. In der Kategorie Sport wurden Kriterien wie Note, Leistung, Teilnahme an Wettkämpfen, außerschulische Erfolge im Sportverein und das Sozialverhalten bewertet. All das konnte Rune Knudsen vorweisen, der nicht nur aktiver Fußballer im MTSV Hohenwestedt sei, sondern auch als Schiedsrichter in der Schule eingesetzt wird. In der Kategorie „Schauspiel“ konnte Alina Rathjens den WKS-Award von Bettina Eggers entgegen nehmen. „Sie kann gar nicht genug Rollen bekommen“, wusste die Schauspiel-Pädagogin.

Andreas Meister wurde in der Kategorie „Englisch“ von Denise Conrad geehrt. „Aber sie haben mir doch eine drei als Note gegeben“, wunderte sich der Schüler und brachte damit für einen Moment sogar seine Lehrerin aus dem Konzept. Aufgefallen aber sei er ihr insbesondere wegen seiner beeindruckenden Aussprache, erklärte sie. „Irgend jemand sticht immer hervor – in diesem Fall ist es Jannis Zimmeck“, wusste Laudator Sebastian Benseler aus der Kategorie „Musik und Technik“ zu berichten. Seit der sechsten Klasse gehöre er der Schulband an und daher längst zur Stammbesetzung. Abschließend war es Sonja Weingang vom Schulelternbeirat, die Jan-Henrik Ladendorf als „Aufsteiger des Jahres“ auszeichnete. Er hatte innerhalb eines Halbjahres seine Zeugnisnoten deutlich verbessert.

Jörn Gasterstedt dankte allen und appellierte an die Schüler, die Auszeichnung als Ansporn für das kommende Jahr zu sehen. Umrahmt wurde die WKA-Award-Verleihung durch Musikeinlagen der Schulband und des Schulchores.

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