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Wasserverband : Trinkwasser für die ganze Region

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Wasserverband Unteres Störgebiet versorgt rund 8500 Kunden mit dem frischen Nass aus der Leitung / Seit 2005 auch Abwasserentsorgung

Seit genau 70 Jahren ist der Wasserverband (WV) Unteres Störgebiet ein verlässlicher Partner in der Trinkwasserversorgung für jetzt 53 Gemeinden im westlichen Kreis Steinburg und bis in den Kreis Rendsburg-Eckernförde hinein. „Auf einer Fläche von 47 000 Hektar versorgt der Verband rund 8500 Kunden mit rund 1,6 Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr. Das Leitungsnetz umfasst 525 Kilometer Hauptleitungen und 350 Kilometer Hausanschlussleitungen“, beschreibt WV-Geschäftsführer Thomas Voß die Dimensionen der Wasserversorgung, bei der der Verband als Zweckverbandspartner auf die Wasserwerke Kleve, Wacken und Nordoe zurückgreifen kann.

Im Jahr 2005 hat der Verband sein Aufgabengebiet auf die Abwasserentsorgung ausgeweitet. Erste Gemeinde, die den Verband mit der Abwasserbeseitigung beauftragte, war die Gemeinde Nienbüttel im Amt Schenefeld. In diesem Jahr folgte die Gemeinde Puls. Nach einer eineinhalbjährigen Phase der Betriebsführung übertrug die Gemeinde in diesem Jahr die komplette Abwasseranlage an den Wasserverband. Thomas Voß ist zuversichtlich, dass weitere Gemeinden diesem Beispiel folgen. „Zurzeit führen wir Gespräche mit fünf weiteren Gemeinden“, setzt Voß auf eine Ausweitung der Entsorgungsaufträge. „Das muss langsam wachsen.“

In der Trinkwasserversorgung hat der Verband die Leitung in St. Margarethen sowohl im Dorf als auch in Richtung Stuven auf einer Länge von 2,6 Kilometern erneuert. Lediglich die Oberflächen im Asphaltbereich müssen noch hergestellt werden. Dank sagt Thomas Voß den Anliegern für die Geduld und die gute Zusammenarbeit. Begonnen wurden unterdessen die Arbeiten für die Erneuerung einer rund vier Kilometer langen Trinkwasserleitung in Stördorf und Landrecht. Die Leitungstrasse führt hauptsächlich über private Weide- und Ackerflächen. Im Rahmen dieser Arbeiten sollen alle Armaturen für Hausanschlüsse sowie Abstellvorrichtungen von den bewirtschafteten Flächen auf leichter zugängliche Standorte verlagert werden, um die Unterhaltung der Anlagen zu erleichtern.

Im Bereich der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in Breitenburg-Nordoe wurden rund 100 Baugrundstücke vom Wasserverband mit Trinkwasserleitungen erschlossen. Das Trinkwasser wird vom Wasserwerk Nordoe bereitgestellt. Es befindet sich in der gemeinsamen Trägerschaft der Wasserverbände Unteres und Mittleres Störgebiet und versorgt zehn weitere Gemeinden mit Trinkwasser. Zur Sicherstellung der Versorgung wird gegenwärtig ein Brunnen saniert, der Anfang September wieder in Betrieb genommen werden soll.

Nach der Fertigstellung des Wasserwerkes Kleve im vergangenen Jahr wurde der Neubau eines Brunnens als Ersatz für zwei abgängige Brunnen in Angriff genommen und im Juli in Betrieb genommen. Jetzt soll die Regenerierung der weiteren Brunnen folgen. Das Wasserwerk Kleve wird jeweils zur Hälfte von den Stadtwerken Wilster und dem Wasserverband betrieben.

Der Wasserverband Unteres Störgebiet hat seinen Sitz am Stadtmühlenweg in Wilster. Als Mitarbeiter in der Verwaltung stellte Thomas Voß, der seit drei Jahren die Geschäfte führt, den Rohrnetzmeister Frank Timm, in der Buchhaltung Olaf Horn und die Auszubildende Finja Schmidt sowie Tatjana Teichmann vor, die in Anmeldung und Sekretariat tätig ist.

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