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Norddeutsche Rundschau

14. Dezember 2017 | 11:48 Uhr

Trauer um Robert Ebert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2014 | 10:50 Uhr

Ein großer Naturfreund lebt nicht mehr. Robert Ebert verstarb nach schwerer Krankheit. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Ebert im „Pott“ und erlernte dort auch den Beruf des Bergmanns. Im Rahmens des Wehrdienstes, den er in mehreren Verwendungen bei den Teilstreitkräften Heer absolvierte, fand Ebert in der Bundeswehr seine berufliche Berufung. Er wurde Soldat und absolvierte die letzten Jahre bis zur Pensionierung als Oberstleutnant in der Kellinghusener Liliencron-Kaserne. Danach war er mehr als 25 Jahre Ehrenvorsitzender der Reservisten des Kreises Steinburg. Wristern ist er aus vielen Jahren ehrenamtlicher Sammlertätigkeit für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberpflege bekannt.

Die neu gewonnene Freizeit des Ruhestands nutzte er hauptsächlich, um sich mit viel Leidenschaft und Engagement dem Erhalt und der Pflege der Natur zu widmen. Im Amt des Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Kreis Steinburg setzte er sich tatkräftig dafür ein, Interesse und Verständnis für die Bedeutung des Walds zu wecken. Gern griff Ebert bei Pflanzaktionen zum Spaten und galt so großen und kleinen Naturfreunden als aktives Vorbild. Maßgeblich beteiligt war er an der Erstellung der Waldlehrpfade in Hohenlockstedt und in der Störkathener Heide bei Kellinghusen. Letztere bekam auf seine Initiative eine Schutzhütte, die auch dem dortigen Waldkindergarten zur Nutzung offen steht. Ebenso sorgte Ebert für die Herausgabe von Broschüren, welche Spaziergängern Informationen über die Landschaft liefern. Bei zahlreichen Führungen durch Wald, Heide und Moor waren Kinder als kommende Naturfreunde ihm die liebsten Zuhörer. Seinen großen Wunsch, im Kreis eine Waldjugendgruppe zu gründen, konnte er nicht mehr verwirklichen.

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