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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 05:43 Uhr

Trauer um Jan Harbeck

vom

Wrist/Kellinghusen | Er war mit Leib und Seele Pastor, liebte die Natur und war ein Mann der klaren, manchmal auch sarkastischen Worte - diese sind jetzt verstummt. Im Alter von 73 Jahren ist nach langer, schwerer Krankheit Jan Harbeck (Foto), langjähriger Pastor in der Kirchengemeinde Stellau-Wrist gestorben. Nach Stationen in Herzhorn und Brokstedt kam Jan Harbeck 1978 in die Kirchengemeinde Stellau. Hier war er 26 Jahre lang mit Herz und Seele Landpastor - auch nach seinem altersbedingten Ausscheiden 2004 war er weiterhin Seelsorger in seiner Kirchengemeinde, erst 2006 kam mit Gritta Koetzold eine Nachfolgerin. "Er war ein großzügiger Kollege und zuverlässiger Seelsorger", sagt sie. Besonders angenehm ist ihr in Erinnerung, dass er nach seinem Abschied aus Stellau zwar weiter seelsorgerisch tätig war, aber in anderen Gemeinden, aus Stellau habe er sich herausgehalten. Aufgrund einer schwerer Krankheit musste sich Harbeck dann aber vor einigen Jahren ganz aus der Öffentlichkeit zurückziehen.

Harbeck war ein Pastor, der immer ansprechbar für seine Kirchenmitglieder war, der aber auch für klare, manchmal polarisierende Aussagen bekannt war. Die Wrister erinnern sich auch gern an eher ungewöhnliche Auftritte für einen Pastor. So war Harbeck meist mit seinem Jeep unterwegs. Auch bei kühleren Temperaturen verzichtete er dabei auf ein Verdeck. Immer dabei hatte er seinen Hund und vor allem die obligatorische Zigarre, die er entweder rauchte oder hinter dem Ohr trug. Bekannt war den Wristern auch, dass ihr Pastor sich ungern vor 11 Uhr morgens stören ließ. Dagegen war er bis spät in die Nacht hinein erreichbar.

Abschiednehmen können Kirchenmitglieder, Freunde und Bekannte heute von Jan Harbeck. Die Beisetzung findet um 10 Uhr in der Stellauer Kirche statt.

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erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

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