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Konzert : Traditionelles Turmblasen mit mehr als 200 Besuchern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mit dem traditionellen Turmblasen wurde rund ums Waldmuseum in Burg der dritte Advent gefeiert.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 05:03 Uhr

„Ich bin sehr zufrieden“, umriss ein strahlender Wolfgang Arle seinen Gemütszustand ob des 19. Burger Turmblasens. Seit vielen Jahren bereits organisiert der von Arle geleitete Verein BurgNatur das Turmblasen. Wie in den Vorjahren drängten sich etwa 200 Burger beim Klönschnack mit Glühwein, Kaffee und Kuchen im und vor dem Aussichtsturm. Dabei entwickelt sich der große Multifunktionsraum des Anbaus am Waldmuseum immer mehr zu einem neuen Aussichtsturmcafé.

Bei kühlem, trockem Wetter und aufgestellten Feuerkörben wirkte das Turmblasen diesmal ausgesprochen romantisch. Erfunden hatten es 1994 die verstorbene Burger Aussichtsturmkassiererin Käthe Konopatzki und Oskar Riemer. Der war auch am Sonntagnachmittag dabei. „Bis Minus sechs Grad haben wir schon geblasen“, erinnerte sich der Donner. Gen Norden, Süden und Osten bliesen sie damals mit bis zu 15 Bläsern die weihnachtlichen Melodien in den Wind. Heute wird nur noch nach Süden vom unterem Aussichtsgang durch die geöffneten Fenster geblasen. Vor dem Eingang an der Südseite können die Fans des Turmblasens am besten stehen und sehen.

Wie immer etwa 30 Minuten währte das Turmkonzert, gegeben von den Bläsern der Frestedter Feuerwehrkapelle. Dabei waren diesmal Dieter Lehnig, Ingo Bolten, Hinrich Dreeßen, Elke Buhmann, Lucie Wilkens, Klaus Kühl und Egon Arps. „Etwas unbesetzt“, monierte Arps die Stärke der Bläsertruppe, im Schnitt sei man mit zehn Bläsern dabei. Oskar Riemer stieg zwar nicht mit hinauf auf den Turm, hatte aber sein Taschenhorn dabei, in das er nach dem Verklingen der letzten Melodie aus der Höhe, einen kurzen Gruß hinauf blies.

Das Turmblasen ist inzwischen eine feste Institution im Burger Jahresrhythmus, die Besucherzahl mit rund 200 stabil. „Ich freue mich über die rege Beteiligung“, meinte denn auch Bürgermeister Hermann Puck, der zusammen mit Gattin Ilke dem Turmblasen beiwohnte. Nicht fehlen durften die Kinder des Waldkindergartens, die wie in den Vorjahren den musikalischen Abschluss des Turmblasens bildeten.

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