Abschied : Tourismusfachkraft verlässt Burg

Möchte mit dem neuen Flyer zeigen, wie abwechslungsreich ein Urlaub im Luftkurort Burg sein kann: Touristikfachfrau Maren Hopmann.
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Möchte mit dem neuen Flyer zeigen, wie abwechslungsreich ein Urlaub im Luftkurort Burg sein kann: Touristikfachfrau Maren Hopmann.

Tourismusfachkraft Maren Hopmann verlässt Burg. Die 33-Jährige hatte nach drei Jahren um Auflösung ihres Vertrags gebeten. Wie es weiter geht, soll unter anderem ein Runder Tisch zum Thema Tourismus klären.

shz.de von
03. September 2013, 03:58 Uhr

Die Gemeinde Burg und Touristikfachfrau Maren Hopmann gehen künftig getrennte Wege. Auch, wenn sich die 33-Jährige auf neue Aufgaben freut, wird sie „Burg zweifellos vermissen“. Es seien drei Jahre gewesen, die ihr zum Großteil viel Spaß gemacht und „reichlich Erfahrung“ beschert hätten, sagt die Süderholmerin rückblickend.

Der Gemeinde bescheinigt sie ein „deutlich ausbaufähiges touristisches Potenzial“. Aber das brachte in den vergangenen Jahren auch immer wieder Probleme mit sich. Es habe zwei Strömungen gegeben, die immer wieder für Stillstand gesorgt hätten. Während die 33-jährige Hopmann eine „strategische Ausrichtung und moderne Konzepte“ für den Tourismus in Burg bevorzugte, habe es immer Menschen gegeben, die an klassischem Ferienprogramm, Urlauberbegrüßung und Zimmervermittlung festhalten wollten. „Als ich vor drei Jahren als Vollzeitkraft angefangen habe, war die Ausrichtung eigentlich klar.“ So hat sich die gelernte Reiseverkehrsfrau, die an der Fachhochschule Heide internationales Touristikmanagement studiert hat, um die Vernetzung in der Region und die Vernetzung mit anderen Tourismusorganisationen gekümmert.

Jetzt verlässt die 33-Jährige die Gemeinde auf eigenen Wunsch. „Ich nehme das mit Bedauern zur Kenntnis“, sagt Bürgermeister Hermann Puck. Leider habe er in der Vergangenheit nicht als Bürgermeister mit ihr Zusammenarbeiten können, so Puck, der Maren Hopmann für ihre Zukunft viel Erfolg wünscht.

Bis Oktober läuft der Vertrag von Susanne Adam-Kschiwinski aus Krumstedt, die als Vertretung für Hopmann eingestellt worden war. Wie es weiter geht, soll in den politischen Gremien beraten werden. Bereits Anfang nächster Woche bittet Hermann Puck zum Runden Tisch über den Tourismus. Dann sollen die Weichen gestellt werden, wie es in Burg weitergeht.

Auch Maren Hopmann will weiter ihre Ideen und Erfahrungen im Tourismusbereich einbringen. Konkret wird sie aber noch nicht, wenn es um künftige Betätigungsfelder geht. Aber: „Es gibt durchaus einige Optionen.“

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