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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 22:39 Uhr

Toter in der Wilster Au

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 09.Mär.2016 | 17:34 Uhr

Vieles deutet auf einen tragischen Unfall hin: Feuerwehrleute bargen gestern Nachmittag im Bereich der Rumflether Straße einen männlichen Leichnam aus der Wilster Au. Wie es zu dem Todesfall kommen konnte, ist noch unklar. 18 Helfer waren im Einsatz. Viele von ihnen reagierten besonders betroffen, weil sie den Toten kannten.

Amt warnt vor betrügerischer Post



In der Wilstermarsch kursiert wieder Post von betrügerischen Adressbuch-Verlagen. „Es handelt sich dabei um den Versuch, den Anschein eines offiziellen, behördlichen Gewerberegisters zu erwecken, um auf diese Weise gebührenpflichtige Eintragungen in ein ,Register’ vertraglich zu vereinbaren“, rät Ordnungsamtsleiter Thorsten Franck dazu, die Schreiben gleich in den Papierkorb zu werfen. Gelockt werde unter anderem mit dem Hinweis „Rückantwort gebührenfrei per Fax“. Kostenfrei sei jedoch nur das Antwortfax. Der Registereintrag wird dann später kostenpflichtig. Mit dem Antwortfax verpflichte man sich nämlich für drei Jahre zur jährlichen Eintragung. Pro Jahr werden dann 348 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. Aktuell verschickt die Firma „europe reg services“ aus Leipzig an Gewerbetreibende aus der Stadt Wilster und dem Amtsgebiet Wilstermarsch eine „Eilige Mitteilung“. Im behördlich anmutenden Schreiben werde im Briefkopf jeweils der eigene Ortsname groß genannt (z. B. Sankt-Margarethen.Gewerbe-Meldung.de), um einen lokalen Bezug zum Empfänger zu schaffen.

Besorgte Botin alarmiert Retter



Weil im Briefkasten noch die Zeitung vom Vortag steckte, machte sich eine Zeitungsausträgerin Sorgen. Sie vermutete, dass der 55-jährige Frau, die in der Rhinstraße wohnt, etwas zugestoßen sein könnte. Weil auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, wählte die Botin um 5.30 Uhr den Notruf. Augenblicke später lief bei der Glückstädter Feuerwehr mit der Depesche „Notfall – Tür verschlossen“ der Alarm auf. Auch ein Rettungswagen eilte daraufhin in die Rhinstraße. Dort angekommen, versuchten Feuerwehrleute es noch einmal mit „richtigem Anklopfen“. Mit Erfolg: Die Glückstädterin hatte nur tief und fest geschlafen und öffnete ihren Rettern die Tür. Sie war unversehrt.

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