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Norddeutsche Rundschau

24. September 2017 | 09:01 Uhr

Tierschutz : Total ausgehungert und dehydriert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Tierschützer retten neun vernachlässigte Katzen vor dem Hungertod

von
erstellt am 13.Mai.2016 | 12:00 Uhr

Grausiger Fund für die Mitarbeiter des Tierheims: In einem verlassenen Haus im Kreis Steinburg fanden sie nicht nur einen toten Katzen-Welpen in der Mülltonne, sondern auch neun zurückgelassene Katzen, die zwar noch lebten, aber in sehr schlechtem Zustand waren. „Die waren total ausgehungert und dehydriert, einige wogen nur zwei Kilo“, sagt Tierheim-Leiterin Claudia Danckers. Im ganzen Haus hätte Kot auf dem Boden herumgelegen, von Futter oder Wasser sei dagegen keine Spur gewesen.

Weil eine der Katzen auf dem Hausdach herumlief, waren die Tierschützer auf das Haus aufmerksam geworden. Ihre Intuition trügte nicht: Bereits durch den Briefschlitz sahen sie die zurückgelassenen Tiere und die schlechten Zustände im Inneren des Hauses. Mit Hilfe der Behörden und eines Beschlusses des Veterinäramts verschafften sie sich Zutritt. „Es war in diesem Fall dringend angezeigt, die Tiere sofort aus dem Gebäude zu holen“, erklärt Amtstierärztin Stefanie Rieper.

Im Tierheim wurden die verwaisten Vierbeiner inzwischen aufgepäppelt. Es handelt sich um zwei Erwachsene und sieben junge, etwa acht Monate alte, europäische Kurzhaarkatzen. Gegen die Besitzer wurde Anzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Bis zum Ausgang einer möglichen Gerichtsverhandlung verbleiben die Katzen im Itzehoer Tierheim.




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