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Elbeleuchtturmtag : Tolle Aussicht vom Kollmaraner Leuchtturm

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das „Oberfeuer Kollmar“ kann erstmals beim Elbeleuchtturmtag besichtigt werden. Die Sichtweite von dort oben beträgt 16,7 Seemeilen. Zusätzlich wird es eine Ausstellung zu Seefahrtszeichen geben.

Leuchttürme sind wohl das markanteste Seezeichen und prägen die Elblandschaft. Doch wie es im Inneren der Leuchtfeuer aussieht, bleibt zumeist hinter verschlossenen Türen. Die einzigartige Möglichkeit das zu erfahren, bietet nun der Elbeleuchtturmtag am Sonntag, 1. September. Auch dabei: Der Kollmaraner Leuchtturm „Oberfeuer Kollmar“.

Entlang der Elbe können auf der Nord- und Südseite an diesem Sonntag unter dem Titel „Elbeleuchtturmtag – von Hamburg bis zur Nordsee“ insgesamt elf Leuchttürme besichtigt werden. „Es ist eine einzigartige Gelegenheit“, erklärt Dr. Klaus Kruse, Bürgermeister von Kollmar. Am nördlichen Ufer sind es allerdings nur drei Leuchttürme: Das Oberfeuer Tinsdal in Wedel, das Unterfeuer Scheelenkuhlen und eben das Oberfeuer Kollmar. Die kleine Elbgemeinde ist dieses Jahr zum ersten Mal dabei. „Es ist ein toller Ausblick, der sich von dort oben bietet!“, schwärmt Dr. Kruse (65). Das Oberfeuer Kollmar ist eines der neueren Bauwerke. Es wurde 1986 gebaut und ist 40 Meter hoch. Die Sichtweite von dort oben beträgt 16,7 Seemeilen. Der älteste zu besichtigende Turm ist die „Dicke Bertha“ in Altenbruch bei Cuxhaven, sie wurde 1897 in Betrieb genommen.

„Wir sind von der Arge Maritime Landschaft Unterelbe gefragt worden, ob wir teilnehmen möchten“, erklärt Dr. Klaus Kruse. Geschichten rund um den Leuchtturm berichten die Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsämter sowie die ehrenamtlichen Helfer der IG Seezeichen und der Museumsleuchttürme. „Sie werden oben im Turm auch etwas zu den Geräten erzählen“, weiß Ulf Buhse, Vorsitzender vom Verein „Für Kollmar“.

Organisiert wird der Elbeleuchtturmtag von der Arbeitsgemeinschaft Maritime Landschaft Unterelbe in Kooperation mit den Wasser- und Schifffahrtsämtern Hamburg und Cuxhaven.

Zusätzlich wird es als Begleitprogramm in der Dörpstuuv eine Ausstellung zu Seefahrtszeichen geben. „Unter dem Titel: ,Seezeichen bei Kollmar früher und heute’ wollen wir den Besuchern eine Ausstellung zu Seezeichen rund um Kollmar bieten“, sagt Ulf Buhse. Mit der Ausstellung soll gezeigt werden, wie Schiffe auf der Elbe früher navigiert wurden und wie das heute – im technisierten Zeitalter – von statten geht.

Relativ jungen Datums ist das Oberfeuer Kollmar. Es stammt aus dem Jahr 1986 und ist gleichgängig mit dem Unterfeuer Pagensand Nord. Bei einer Bauwerkshöhe von 40,05 m über dem Erdboden und einer Feuerhöhe von 39,85 Meter über dem Mittleren Tiedenhochwasser beträgt die Sichtweite 16,7 Seemeilen.

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ist verantwortlich für die Bundeswasserstraßen im gesamten Bundesgebiet und nimmt die staatlichen Aufgaben der Binnen- und Seeschifffahrt wahr. Sie ist Eigentümerin sämtlicher befeuerter Leuchttürme und setzt und betreibt Schifffahrtszeichen zur Sicherung des Schiffsverkehrs.

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erstellt am 29.Aug.2013 | 05:00 Uhr

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