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Till Springer kommt nach Hause – Lesung in Lägerdorf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Vor 20 Jahren verließ er sein Heimatdorf. Inzwischen lebt er in Marne. Jetzt kehrt Torsten Laatsch für einen Abend nach Lägerdorf zurück. Um einige Erfahrung reicher und mit einem Buch im Gepäck – seinem Buch, das er unter dem Pseudonym Till Springer geschrieben hat. Und die Geschichte, wie sein Erstlingswerk zustande kam, ist mindestens ebenso abenteuerlich wie der Inhalt.

Das Buch entstand im sozialen Netzwerk facebook – und zwar unter Mithilfe der Leser, die Kapitel für Kapitel ihre Ideen beitragen durften. Inzwischen wurde „Manipulation – Das Leben und das Wandern“ nicht nur als Buch veröffentlicht, sondern auch schon als Hörbuch vertont. Und das sogar mit prominenter Unterstützung: Schauspieler Sven Martinek lieh dem Protagonisten, der ebenso wie der Autor Till Springer heißt, seine Stimme. Mit dabei war auch Thoralf Hagel, der sich als Industriekletterer bezeichnet.

Und Hagel wird auch bei der Lesung in Lägerdorf mitwirken. „Ob Sven kommt, steht noch nicht fest. Er dreht in der Zeit in Hamburg und versucht vorbeizuschauen“, sagt Springer.

Bereits jetzt sind viele Karten für die Veranstaltung am Sonnabend, 15. Februar, in der Sporthalle verkauft. Rund 60 Zuhörer passen rein, aber „sonst weichen wir auf die große Halle aus“, erklärt der Autor, der den Besuchern verspricht: „Es wird keine Wasserglaslesung.“ Heißt: Es werden Geräusche eingespielt, wenn Springer und Hagel lesen, und auf einer Leinwand werden Bilder gezeigt. Aber auch die Interaktion mit dem Publikum soll nicht zu kurz kommen. Gerade, weil Teile des Buches in der Gemeinde spielen. „Die werden zwar nicht benannt, aber jeder Lägerdorfer wird die Ort erkennen,“ Ebenso wie jene, die Itzehoe zur Kulisse haben. Denn dort hat Till Springer einen Teil seiner Jugend verbracht – es ist also für den Autor wirklich ein bisschen wie Nach-Hause-kommen.

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erstellt am 10.Feb.2014 | 00:31 Uhr

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