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Verdächtiges Paket : Tickende Tüte löst Polizeieinsatz aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kampfmittelräumdienst untersucht verdächtiges Paket in der Bankfiliale in der Lägerdorfer Rosenstraße. Inhalt entpuppt sich als harmlos.

Schreck in der Morgenstunde: Bankangestellte entdeckten gestern gegen 8 Uhr eine fest verschnürte Tüte, die durch einen Einwurfschlitz ins Innere der Filiale in der Rosenstraße geworfen worden war. Die Finder glaubten, in der Tüte ein Ticken gehört zu haben. Daraufhin alarmierten sie sofort die Polizei. Das löste einen Großeinsatz aus. Die kurz darauf eingetroffenen Beamten evakuierten vorsorglich die Filialräume und die umliegenden Häuser, die Rosenstraße wurde zum Teil sperrte. Der Kampfmittelräumdienst rückte an und untersuchte die Tüte mit einem Röntgengerät. Derweil standen Feuerwehr und Rettungsdienst für alle Fälle bereit, drei Anwohner wurden von den Mitarbeitern nach dem Verlassen ihrer Wohnungen vor Ort betreut.

Gut zwei Stunden nach Einsatzbeginn konnten alle Beteiligten aufatmen, der Kampfmittelräumdienst gab Entwarnung. In dem verdächtigen Beutel befand sich kein Sprengkörper, er enthielt Taschentücher, Pillen und eine Damenbinde. Wer diese Dinge – und vor allem aus welchem Grund– durch den Türschlitz des Geldinstituts geworfen hat, ist laut Polizeibericht bislang unklar.

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erstellt am 15.Mär.2016 | 04:45 Uhr

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