Technisches Hilfswerk : THW Itzehoe sucht neuen Standort

<p>Für 40 Jahre Mitarbeit beim THW ehrten Stefan Than (l.) und Sven Guericke (r.) Helmut Raß.</p>
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Für 40 Jahre Mitarbeit beim THW ehrten Stefan Than (l.) und Sven Guericke (r.) Helmut Raß.

Jahresversammlung der Itzehoer Zivil- und Katastrophenschützer

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19. Januar 2018, 15:57 Uhr

Das Technische Hilfswerk (THW) in Itzehoe zieht vom Standort an der Oelixdorfer Straße in einen Neubau. Wo die neue Liegenschaft der Katastrophenschützer entsteht, ist noch nicht entschieden. Die Suche nach einem Grundstück läuft. Dies wurde im Rahmen der Jahresversammlung des THW-Ortsverbands bekannt.

Dort ließ der Ortsbeauftragte Sven Guericke in seinem Bericht das abgelaufene Jahr Revue passieren. Neben der Öffentlichkeitsarbeit auf dem Itzehoer Kindertag nannte er vor allem die Teilnahme an der Katastrophenschutz-Großübung „Wacken“, mit über 1500 Teilnehmern die größte Übung im Land seit 20 Jahren, im Spätsommer als besonderes Ereignis. Auf die Einsätze 2017 ging Zugführer Torge Lüchow ein. Neben kleineren Aktivitäten gab es im Oktober zwei größere Einsätze. So rückte das THW nach einem Brand in einem Lagerhallenkomplex in Oldendorf aus, um die Einsatzstelle auszuleuchten. Ebenfalls im Oktober ging es auch nach Glückstadt: Durch Sturm drohte ein großer Baum zu fallen. Mit Unterstützung der Feuerwehr beseitigten die THWler die Gefahr durch Fällen des Baums.

Erfolgreich war der Ortsverband beim Thema Helferwerbung: Insbesondere in der Jugendgruppe gab es einige Zugänge, aber auch bei den Erwachsenen konnten neue Helfer gewonnen werden.

2018 wird die Erweiterung und Modernisierung des Fuhrparks fortgesetzt. Dies ist der Grund für die Suche nach einem neuen Grundstück. Die ehemaligen Militärgebäude an der Oelixdorfer Straße sind „mit Masse und Maßen der neuen Fahrzeuge nicht mehr kompatibel“. Als weiteres Ziel des Ortsverbandes für 2018 wurde die Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen genannt. Intern wird die Ausbildung der Fachgruppe Trinkwasser vorangetrieben, damit die Anlage im Einsatzfall schnellstmöglich einsatzbereit und aufgebaut werden kann.


>Geehrte: Daniel Klausien (10 Jahre Mitarbeit), Henning Groth (25 Jahre), Gerhard Helms (30 Jahre) Helmut Raß (40 Jahre). Auszeichnungen: Helferzeichen in Gold mit Kranz: Gerhard Helms; Helferzeichen in Gold: Florian Klausien.

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