Theaterfreuden für jeden Geschmack

Vorfreude auf die neue Spielzeit: Die Mitwirkenden um Theaterdirektorin Ulrike Schanko (Mitte) und Landestheater-Intendant Peter Grisebach (5. v. r.).
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Vorfreude auf die neue Spielzeit: Die Mitwirkenden um Theaterdirektorin Ulrike Schanko (Mitte) und Landestheater-Intendant Peter Grisebach (5. v. r.).

Programm für die kommende Spielzeit vorgestellt – Auftakt am 5. September mit einem großen Gala-Konzert des Landestheaters

shz.de von
21. Mai 2015, 05:00 Uhr

Vor sehr gut besuchtem Haus präsentierten Ulrike Schanko, Direktorin des Theater Itzehoe, Theaterpädagogin Britta Schramm und der Intendant des Landestheaters, Peter Grisebach, das Programm für die Spielzeit 2015/16. Schauspielerisch unterstützt wurden sie von Katinka Springborn und Matthias Unruh. Mit Gesangsnummern aus Oper, Operette und Musical verwöhnten die Landestheater-Solisten Elvira Hasanagic, Tina-Marie Herbert und Nicholas Shannon ihr Publikum.

Die momentane Situation des Landestheaters fasste Peter Grisebach in einem launigen „Niemand muss das sinkende Schiff verlassen; denn das Schiff sinkt nicht!“ zusammen. Er bestätigte die Pläne, das Theater in Itzehoe zum Stammsitz eines mobilen Kinder- und Jugendtheaters mit einem festen Ensemble zu machen. Die Entscheidung darüber falle am 26. Juni. Grisebach selber wird den Spielzeit-Auftakt in Itzehoe mit einem großen Gala-Konzert moderieren (5. September).

Vorweg ein paar Highlights aus dem überaus vielfältigen, alle Geschmäcker bedienenden Programm: Bei den Sinfoniekonzerten liegt diesmal ein Schwerpunkt auf dem Saxofon mit dem Solisten Jan-Schulte-Brunert (7. November) und Theodore Kerkezos (4. Dezember). Mozarts „Hochzeit des Figaro“ (3. Februar 2016) sowie mehrere Tanztheater-Aufführungen, z. B. „Der Nussknacker“ (2. Dezember) und „Dornröschen“ (19. Dezember), bedienen die klassische Sparte. Im Schauspiel gibt es unter anderem Wildes „Bildnis des Dorian Gray“ (5. Dezember), Schillers „Kabale und Liebe“ (10. Dezember), Brechts „Mutter Courage“ (2. Februar 2016), Goethes „Götz von Berlichingen“ (17.März) sowie Schillers „Maria Stuart“ (20. April). Auch Shakespeare sind drei Abende gewidmet: „Kill me, Kate“ als Solo mit Inka Meyer (18. März 2016), Shakespeare-Lieder (12. April) sowie „Ende gut, alles gut“ (11. Mai).

Als Operetten kommen wieder echte Klassiker auf die Bühne, unter anderem „Der Bettelstudent“ (24. Januar 2016), „Die Blume von Hawaii“ (20. März), „Die Czardasfürstin“ (3. April) und „Der Vetter aus Dingsda“ (8. Mai).

Das Kinder- und Jugendtheater bietet insgesamt 34 Stücke für die verschiedenen Altersgruppen an. Außerdem gibt es ein vielfältiges theaterpädagogisches Angebot, in dem Britta Schramm unter anderem Vor- und Nachbereitungen für die Stücke sowie Materialmappen zur Verfügung stellt.

Detaillierte Informationen zu den Stücken und Konzerten sowie zu den Terminen und Kosten bieten die beiden übersichtlich und von Silke von Patay liebevoll illustrierten Spielzeithefte an, eines zum Kinder- und Jugendtheater, eines, fast schon im Taschenbuch-Format, zum Erwachsenentheater. Beide sind überall, wo es um Kultur geht, kostenlos erhältlich; ebenso können sie im Theater (04821/67090) angefordert werden.

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