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Kleiderflohmarkt : Textilien direkt von der Wäscheleine kaufen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Hoelp in der Brunsbüttel Bahnhofstraße veranstaltet heute Textilflohmarkt. Auch Markenware ist im Angebot.

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Stöbern, Feilschen, Kaufen – Schnäppchenjäger aufgepasst: Am Donnerstag, 19. September, lädt die Hoelp GmbH von 10 bis 16 Uhr erstmalig zu einem Wäscheleinenflohmarkt in die Bahnhofstraße auf der Brunsbütteler Südseite ein. Zahlreiche gespannte Wäscheleinen zieren am Veranstaltungstag das Grundstück der Kleiderkammer, an denen hochwertige Textilien zu kleinen Preisen angeboten werden. „Auch bei schlechtem Wetter findet diese Veranstaltung statt“ , betont Annja Lindlar. Dann in einer etwas kleineren Form, aber geschützt vor den Witterungseinflüssen unter einem Zeltdach, so die Sozialpädagogin des gemeinnützigen Beschäftigungsträgers aus dem Kreis Dithmarschen.

Im Angebot ist alles, was der modische Mensch von heute trägt. Von der Jeans- bis zur Lederjacken, Hosen jeglicher Formen und Größen, Röcke, T-Shirts, Pullover, Hemden und vieles mehr. Selbstverständlich sind auch passende Accessoires für Kinder, Frauen und Männer dabei.

Neben dem mit Leinen bestückten Außenbereich, stehen an diesem Tage auch die Räume der Brunsbütteler Kleiderkammer jedermann offen. Auf rund 80 Quadratmetern erwartet die Besucher ein gut sortiertes Sortiment erstklassiger Second-Hand-Kleidung sämtlicher Konfektionsgrößen. Fünf Mitarbeiterinnen, davon zwei ehrenamtliche Helfer, stehen den Kunden auf Wunsch beratend zur Seite. Für die unmittelbare Anprobe können die vorhandenen Umkleidekabinen genutzt werden.

„Die Kleiderspenden, die wir in unseren Filialen Brunsbüttel, St. Michaelisdonn und Meldorf in entgegennehmen sind von hochwertiger Qualität und in den allermeisten Fällen nicht mit den Textilien einiger Textil-Discountketten zu vergleichen“, sagt Martin Meers, Geschäftsführer der Hoelp. Auch Markennamen wie Tom Tailor, Jack Wolfskin oder Jack & Jones sind unter den Angeboten zu finden. Doch gar nicht mal bei allen Kleidungsstücken handelt es sich wirklich um Textilien aus zweiter Hand. Immer wieder befindet sich auch Neuware, die sogar noch mit Preisschildern ausgezeichnet ist, unter den Spenden, ergänzt Martina Kraus. Die Leiterin der Kleiderkammern ist gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen unter anderen für die Qualitätskontrolle zuständig. Denn in den Verkauf gelangen ausschließlich Textilien von guter Beschaffenheit, diese werden aufgebügelt und zusammengelegt oder auf Kleiderbügeln drapiert.

„Wir können unseren Kunden jeden Tag etwas Neues anbieten“, sagt Martina Kraus. Das wissen mittlerweile auch viele Kunden, der seit 2010 eröffneten Kleiderkammer. Somit gibt es einige, die jeden Tag mal kurz in den Verkaufsräumen vorbeischauen, in der Hoffnung etwas Schönes mit nach Hause nehmen zu können.

Textilien, die in einer Kleiderkammer innerhalb eines gewissen Zeitraums nicht veräußert werden, und alle Läden durchwandert haben, werden nach den FairWertungs-Standards an Textilsortierbetriebe veräußert.

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