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Teures Trinkwasser: CDU-Ratsherr spricht von einem Fehler

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 26.Mär.2015 | 12:00 Uhr

Einstimmig beschloss die Ratsversammlung Wilster die Erneuerung eines Teilstücks der Hauptwasserleitung zum Wasserwerk Kleve und gab damit für die Stadtwerke Wilster eingeplante Gelder in Höhe von rund 84  000 Euro frei. Trotz aller Einmütigkeit sorgte der Beschluss zumindest beim Vorsitzenden des Werkausschusses dennoch für Bauchschmerzen. CDU-Ratsherr Andreas Prüß beklagte, dass es ein schwerer Fehler gewesen sei, als die Stadt Wilster im Jahr 2009 beschlossen habe, sich beim Wasserwerk Kleve mit Frischwasser zu versorgen. Das Ergebnis sei nämlich, dass die Wilsteraner mittlerweile den landesweit zweithöchsten Preis für Trinkwasser bezahlen müssten. Tatsächlich geben die Stadtwerke den aktuellen Arbeitspreis für Wasser mit Brutto 2,03 Euro pro Kubikmeter an. Zum Vergleich: Laut Internet-Preistabelle ist es beim Wasserverband Unteres Störgebiet nur ein Euro, also gerade einmal die Hälfte. Für die SPD verteidigte Helmut Jacobs die Entscheidung von 2009, weil man damals keine andere Option gehabt habe. Der Wasserverband hätte gar nicht liefern können, und Leitungen müssten auch anderswo gebaut werden. Prüß blieb bei seiner Einschätzung. Zudem befürchtet er weiter steigende Wasserpreise.

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