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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 21:36 Uhr

Seemannsmission : Terrasse für Seeleute

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Diakon Leon Meier sammelt Spenden, damit die Seemannsmission an der Kanalstraße 8 in Brunsbüttel eine überdachte Terrasse bekommen kann.

Vor zwölf Jahren hat Seemannsdiakon Leon Meier seinen Dienst in Brunsbüttel angetreten. „Damals kamen die Seeleute von den Schiffen in die Station, um mit ihren Familien zu telefonieren oder im Internet zu surfen“, erklärt Leon Meier. Heute findet die Kommunikation an Bord statt. Moderne Technik mit mobilen Geräten wie Handys und Laptops bietet eine Verbindung zu Freunden und Angehörigen. Mit den SIM-Karten, die in der Seemannsmission erworben werden können, ist der Kontakt zu günstigen Preisen möglich. „Der Schwerpunkt liegt jetzt auf der Freizeitgestaltung, wir müssen den Seeleuten fern ihrer Heimat ein zu Hause mit Abwechslung vom Alltag bieten“, so Meier.

Das Gelände auf der Südseite in der Kanalstraße 8 ermöglicht durch genügend Platz dafür beste Voraussetzungen. „Doch sind bei unserem norddeutschen Wetterbedingungen die Möglichkeiten meistens auf den Gemeinschaftsraum beschränkt.“ Geplant ist nun, den Außenbereich neu zu gestalten und gleichzeitig die marode Fensterfront zu sanieren. „Wir würden gerne eine überdachte Außenterrasse schaffen, die durch eine große Schiebetür zu erreichen ist“, erläutert der Diakon das Vorhaben. In einem ersten Kostenvoranschlag wurden 13 000 Euro genannt, eine stolze Summe, die durch Spenden beschafft werden soll. Um dabei zu helfen, fand während des Nautischen Abends im Hotel Zur Traube eine Tischsammlung zu Gunsten der Seemannsmission statt. Der Vereinsvorsitzende Bernd Appel konnte über 1900 Euro an Leon Meier übergeben. Der hofft jetzt auf weitere Unterstützung, um den Plan umsetzen zu können.

Dann würden auch die öffentlichen Veranstaltungen wie das Fest der Kulturen, Gottesdienste und das Sommerfest im Trockenen stattfinden können. „Wir veranstalten einmal im Vierteljahr einen Philippinischen Abend, der sehr gut angenommen wird“, berichtet Meier. Dann kommen philippinische Mitbürger aus der ganzen Region in den Seemannsclub, bringen heimisches Essen mit und tauschen sich mit den Philippinos aus. „Wir versuchen, den Termin so zu legen, dass möglichst viele Seeleute daran teilnehmen können.“ Deswegen wird das Treffen oft kurzfristig initiiert, per Telefonliste und Mail.

 

>Spendenkonto: Sparkasse Westholstein, IBAN: DE73222500200153069425


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